Die hohe Kunst der Anlageberatung jetzt für jedermann hier !

Ihr braucht Geld ? Ihr könnt euch vorstellen im Ausland zu leben ? Ja ?

Gut, dann braucht ihr folgendes:

1) Einen e-mail account

2) 1000 Adressen (können auch mehr oder weniger sein, je nachdem, wieviel Geld ihr braucht)

3) ein fesches Logo

4) einen seriösen Text (falls keiner zur Hand, einfach googeln)

5) Ein bis zwei Tickets in ein Land, das kein Auslieferungsabkommen mit eurem Heimatland hat

Diese Anleitung eignet sich nicht nur für Anlageberatungen, sie kann auch problemlos für Weissagungen aller Art verwendet werden, seid’s halt einfach ein bissi erfinderisch.

Schritt 1: Ihr nehmt die e-mail Adressen und schreibt der einen Hälfte, dass die Kurse an der Börse fallen werden. Der anderen Hälfte schreibt ihr, dass sie steigen werden. Sagen wir mal: Innerhalb einer Woche (Ihr wollt ja in absehbarer Zeit reich werden, oder? )

Schritt 2: Nach Ablauf der Woche sind die Kurse z.B. gestiegen. Ihr eliminert nun die Adressen, denen ihr einen Kursverfall prognostiziert habt, weil die euch jetzt nix mehr glauben. Die Adressen, denen ihr das Richtige vorausgesagt habt, teilt ihr nun wieder durch zwei und macht wieder eine Vorhersage wie in Schritt 1 beschrieben.
Das werden zwar jetzt immer weniger Adressen, bei denen ihr das Ereignis zuverlässig richtig vorhergesagt habt, aber nach einigen Wochen fressen euch die aus der Hand, weil ihr ja stringent gezeigt habt, dass ihr immer richtig liegt.

Schritt 3: Die Kunden, die ja bis dato nichts investiert haben, sondern sich frei von euren divinatorischen Qualitäten überzeugen konnten, vertrauen euch nun ihr Vermögen an.

Schritt 4: Geld nehmen und ab durch die Mitte !

Sylvia

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Wenn du zu Ostern eine Weihnachtskarte bekommst, dann …

… weißt du, theomix war in Nürnberg. Dort gibt es bestimmt auch Lebkucheneier. Falls noch nicht, dann ist das eine Marktlücke. :grin:

Sylvia
Danke !

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Die Kaiserkronen sind ja …

… an und für sich dem Stil des Bauerngartens entliehen. Aber ich finde, dass sie sich auch mit einer Palme gut machen.

-> Nur die Harten kommen in den Garten :grin:

Sylvia

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Orch Ideen :-) *meine*

Ich warte schon sehnsüchtig drauf, dass es wieder wärmer wird. Die Bananen im Tiefhof reichen schon bis zum Plafond, wenn die so weiter wachsen, bring ich sie nicht mehr raus, weil sie zu groß sind :grin:

Sylvia

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Wühler zum Festmahl

Mein Blog wurde aus mir unerfindlichen Gründen mit dem Wort Ostschermaus gefunden.

Und was las ich, am Vorabend des Palmsonntag?

Osterschmaus.

Das ist nicht nur gegen Ende der Fastenzeit nachvollziehbar, es bringt mich auch auf kulinarische Ideen. Ob Schermäuse schmecken? Sicher ist es ja mageres Fleisch, ein küchenfertiges Tier dürfte knapp hundert Gramm wiegen. Mit einer Beilage aus eingelegtem Gemüse eine nette kleine Vorspeise zum Osterschmaus.

Und ein Anagramm ist es auch noch.

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Kann man Zahlen eigentlich auflösen, …

… indem man sie entziffert ?

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Man sagt irgendeine Farbe und schon wird man schuldig geschieden :-)

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Geschützt: Dummes Zeug der boshaften Unart

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Veröffentlicht unter Claudia Sperlich, Eigentlich blöd, Eigentlich eine Frage | Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.

Aus Wien oder: die ungefährliche Gefährliche

Als ich gestern Abend so – an irgendeinem Ort in Deutschland auf irgendeiner Hotelterrasse den Blick über die Stadt schweifen ließ, gesellten sich periodisch Menschengruppen dazu – allesamt einem laufenden Seminar oder Schulung oder auch einer: “Wir blicken in Andacht auf unsere Boni zurück” Veranstaltung entsprungen, um sich zu unterhalten. Also, natürlich nicht einfach nur unterhalten, sondern man nutzte die Rauchpause dazu, eifrig über die anderen Teilnehmer herzuziehen, vom Betriebsrat zum Bereichsleiter, vom Innendienst zum Außendienst kam alles unter die Räder und wurde dort unten liegend mit Kraftausdrücken geschmückt.

Ich stand ein wenig abseits und bei allen Menschengruppen war zu beobachten, dass sie vorab darüber tuschelten, ob ich eventeull *gefährlich* sein könnte. (Es war sonst niemand auf der Terrasse, der hätte mithören können)
” Nein”, sagte dann meist jemand,” Sie gehört nicht dazu”.
“Woher kommen Sie ?” fragten manche rüber (vermutlich um sich zu vergewissern, dass das von ihnen Gesagte nicht an die falschen Ohren gelangt)

“Wien, ich komme aus Wien”, gab ich dann zurück.

Das war dann der Freifahrtschein.

Man wandte sich wieder den “eigenen Leuten” zu und weiter ging’s mit Schuldzuweisungen und “die ist ja wohl unmöglich, also in meiner Abteilung blablabla …” Ausführungen.

So nach zwei Zigarettenlängen verschwindet die Gruppe wieder so wie sie aufgetaucht ist und -
die nächste Gruppe betritt die Terrasse. (Alle von der gleichen Veranstaltung)

Und das Spiel beginnt von vorne.
Wieder kurzer Check: “Ist sie gefährlich ?”
“Nein” – (gut, dann können wir loslegen)

Es geht wieder um ähnliche Inhalte, “also, was die alles getrunken und daraufhin zu (..) gesagt hat, ist ja wohl das letzte” – nur die Namen der Personen, über die man sich echauffiert sind andere.

Nach ein paar Gruppen hab ich unfreiwillig einiges an Information gesammelt, mir auch ein Bild vom Unternehmen gemacht und so gedacht, dass ich da jetzt in kurzer Zeit eigentlich einiges an Zündstoff zugespielt bekommen habe, wo ein Unternehmensberater sicher viele Stunden und meetings brauchen würd’, um auch nur an die Hälfte der Interna ranzukommen, wenn er es überhaupt jemals erführe.

Interessanter Gedankengang der Tratscher: Sie ist ungefährlich, weil sie nicht dazugehört.

Solange das einer denkt, stimmt’s noch.
Wenn es hingegen viele denken, wird die neutrale Person außerhalb zum Wissensträger und bekommt auch einen Gesamtüberblick über die teils schrägen Abläufe in einer Firma.

Wenn ich jetzt CEO einer Firma wär, und mir Einblick in den gedanklichen *Unter*grund meiner Belegschaft verschaffen möchte, dann würd ich das genau so machen. Eine Person, die von weit weg kommt, einfach dazustellen. Fertig, mehr ist da nicht.

Da sieht man wieder, wie gefährlich Rauchen sein kann :grin:

Sylvia

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Himmlisch dick!

Ich finde ja, Wikipedia übertreibt hinsichtlich meines Umfangs und meiner Langsamkeit absolut schamlos. Aber immerhin finden sie mich helle.

Claudia hat einen Durchmesser von 24 Kilometern. Sie besitzt eine sehr helle Oberfläche mit einer Albedo von 0,338. In rund 7 Stunden und 32 Minuten rotiert sie um die eigene Achse.

Veröffentlicht unter Claudia Sperlich, Eigentlich blöd, Eigentlich ein Witz | Tags , , | 3 Kommentare