Heute ging’s ja Schlag auf Schlag. Während des sehr ergiebigen Gesprächs mit Bernhard Moestl, dessen drittes Buch ja morgen erscheint, läutet mein Handy und wer ist dran ?
Na ? Na ?
Man glaubt es kaum, Erika vom theomix blog
Eine halbe Stunde später traf man sich vorm Stephansdom, irgendwie interessant, Menschen zu treffen, von denen man außer ein paar Sätzen noch nix zu Gesicht bekommen hat.
Wir waren dann wiengemäß beim Würschtelstand, und anschließend im Kaffee Europa. Es fühlte sich so an, als ob man sich schon ewig kennen würde, die Plauderei schien kein Ende nehmen zu wollen. Gerhard, Erikas Mann gelang es doch auch ab und zu ein Wort einzuwerfen und wäre sie allein hier gewesen, säßen wir vermutlich jetzt noch beim siebzehnten Kaffee.
Männer.
Gratuliere auch zum Erfolg vom neuen Buch, Bernhard, während des Gesprächs rief nämlich der Verlag mit der Erfolgsmeldung an, dass die erste Auflage bereits komplett verkauft ist.
Respekt
Vor allem, weil es noch gar nicht am Markt ist.
Danke auch noch mal an theomix für den Namen *Quanten - Sushi*, Bernhard findet den Titel absolut genial und macht als Autor bei dem Projekt mit.
Wie der Archipoeta - der Erzdichter - wirklich hieß, weiß niemand. Über sein Leben ist nichts überliefert als das, was aus seinen Liedern erschlossen werden kann. Und nicht mehr als neun vollständige Lieder und der Anfang eines zehnten sind bekannt, obwohl er - bei diesem Talent! - bestimmt viel mehr verfaßt hat.
Er lebte im 12. Jahrhundert, und die zehn Lieder nehmen alle Bezug auf den Erzkanzler und Erzbischof Rainald von Dassel, dessen Hofdichter der Archipoeta war.
Ganz klar: Der Mann braucht eine Biographie. Und da sie anders nicht zu haben war, habe ich sie geschrieben, ebenso wie die Übersetzung seiner Lieder. Hören kann man dies alles demnächst:
Dienstag, 16. März, 19.00 Uhr, Anno Domini, Steglitzer Damm 5a, 12169 Berlin Archipoeta - der Erzdichter.
Eintritt 7,00 € / ermäßigt 5,00 €
Das Anno Domini verfügt über einen Rollstuhleingang.
… festgestellt, ist die Schneeräumung je nach Betrachtungsweise und Weltbild entweder vollprivatisiert oder radikalökologisch. Jedenfalls findet sie nicht statt; jeder hat selbst zu sehen, wie er damit zurande kommt, und im Frühjahr apert das sowieso wieder weg. Ideologisch nach allen Seiten dicht.
Mein Drache hat sich gestern Abend wieder recht kraftvoll zurückgemeldet. Er zeigt ein subtile betörende Logik, und ich bin gespannt, was der Tag noch so bringen wird.
Als erstes gratuliere ich mal Claudia sehr herzlich zum gestrigen Erfolg ihrer Hildegard von Bingen Lesung
Claudias Beginn der Geschichte des Herrn Grauzwierl liegt jetzt rechts in der Kategorie *Eigentlich eine Geschichte* und wartet darauf, von euch weitergeführt zu werden. Ihr schreibt einfach weiter, was euch so einfällt und Arienna fügt die literarischen Ergüsse dann zusammen. Momentan erscheint mir der Herr Grauzwierl (was für ein Name !) noch mehr wie ein Biedermops, aber es liegt Eigentlich nur an uns, ihm etwas Lebendigkeit oder halt sonst was einzuhauchen.
Verpasst ihm eine Biographie, die an Seltsamkeiten nichts zu wünschen übrig lässt, lasst es so richtig krachen.
Kaffee und Tee stehen fraglos wie jeden Tag für euch bereit.
… Erhaltungsgröße ist, bremst der Mond durch seine Anwesenheit die Erde in ihrer Eigenrotation ab, was neben anderen durch ihn verursachten Effekten dazu führt, daß sich unser Planet für die Entwicklung und den Bestand von Leben sehr gut eignet, und es schließlich auch uns gibt. Die Erkenntnis, daß der Drehimpuls keine uneingeschränkt erhaltene Größe ist, ist auf den Umstand zurückzuführen, daß es eben so ist. Obwohl das Vorliegen eines Sachverhaltes Bedingung für seine Erkenntnis ist, so scheint das in diesem Fall doch zusätzlich einen kleinen Umweg über das Herstellen eines Erkennenden genommen zu haben. Genau genommen auch nicht paradox.
Die zweite Frage, die Bernhard stellt, find ich besonders interessant, zumal sich *mein Drache* das auch fragt. Als ich gestern abend das Drachenbuch noch mal gelesen habe - man bereitet sich ja vor - müsste ich ja auch, wenn ich es richtig verstanden habe, die in dem Buch getätigten Aussagen jetzt vielleicht nicht über meine stellen, aber sie wenigstens durch diese ersetzen. Das Buch fühlt sich sehr stimmig an, mein Drache hat wohlwollend mitgelesen und so getan, als ob er mitmacht.
Wir haben dann noch ein bisserl diskutiert und sind mit einem *schulterklopf, wird schon* friedlich miteinander eingeschlafen.
Aber jetzt hat ein neues inneres Tier die Bühne betreten, der Panther. Und der hat gesagt, dass er nun übernimmt bis zu besagtem Treffen morgen.
Kaffee und Tee sind fertig, und falls ihr Lust auf Kuchen habt, den gibt es heute bei Vera *herzlich willkommen*, der opalkatze
Man liest sich,
Sylvia
PS: Danke für eure mails gestern; wir werden hoffentlich bald einen geeigneten Rahmen für die Geschichte finden.