FROHE WEIHNACHTEN !!

Ich wünsche allen hier im Block – Lesern, Schreibern, Denkern und Genießern – ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest 2015 im Kreise Eurer Lieben.

Man muss an Weihnachten nicht unbedingt zum Gläubigen werden, wenn man es schon das ganze Jahr nicht ist, aber ICH habe in den zurückgelegten Monaten erfahren, dass Gottes Güte unendlich ist. Dafür bin ich ganz im Stillen sehr, sehr dankbar.

Weihnachten ist die Zeit der Einkehr und auch der Rückschau und Erinnerung. Ich wünschen jedem Leser und Mitstreiter dieses Blogs, dass Ihr zufrieden dieses Jahr beschließen könnt.

Euer tmp

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Mediation – Wie entstehen Konflikte ?

Was ist Mediation eigentlich ?

Die Mediation kommt zunächst mal tatsächlich vom Konflikte klären, um einen Gerichtsprozeß oder Rechtstreit zu vermeiden. Der Ursprung ist in der Geschichte zu sehen, wo durch Mediation Krieg vermieden oder Frieden geschaffen wurde. So sieht es im Moment die Gesellschaft, das ist quasi der offizielle Begriff der Mediation. Was ich sehr schade finde, weil Mediation eine ähnliche Wortwurzel hat wie Medizin und Meditation und das Wort selber schon so etwas zum Ausdruck bringt wie:

„Zur Mitte kommen“

Und genau dieses Grundprinzip „Zur Mitte kommen“ reizt mich an Mediation.

Angefangen beim Individuum, wo ich als Mensch durch eine bestimmte Haltung, durch eine bestimmte Art und Weise mir selbst und anderen Fragen zu stellen, hier einen Weg finde, wo ich mich auslote, wo ich mich selbst vermittle, in eine Mitte bringe und damit eben auch die Möglichkeit habe, andere zu vermitteln und Polaritäten zu klären, sodass jene Dinge, die normalerweise auseinander gehen, wieder integriert werden und zur Mitte kommen.

Wie funktioniert das?

Das funktioniert tatsächlich – man höre und staune und man glaubt es zunächst mal nicht – durch eine ganz ausgeklügelte Gesprächstechnik. Weil zunächst mal, – wenn es sehr problematisch wird oder es schwierige Aufgabenstellungen zu lösen gibt, – die Ebenen (Themen) wild durcheinander gehen. Während der Mediation werden diese Ebenen jetzt systematisch so aufbereitet, dass sie wieder zu einem klaren Denken führen.

Je stärker die Themen verwickelt sind, desto stärker ist der Konflikt und umso höher ist der Eskalationsgrad. Es ist auch tatsächlich so, dass je höher der Konflikt ist, desto allgemeiner wird unsere Ausdrucksweise. Durch das Entflechten der Themen entsteht dann Klarheit in Bezug auf die Themen und die Konfiktsituation wird dadurch auf der ersten Ebene entschärft.

Eine Frau streitet z.B. mit ihrem Mann und sagt: „Du könntest doch mal bei mir in der Küche helfen, du kommst immer spät nach Hause, die Kinder haben nix von dir, ich hab nix von dir und ich komm mit hier nur mehr vor wie die Putzfrau.“ Dann sagt der Mann zB: „Weißt du, ich hab ohnehin die Schnauze voll, du schläfst ja nicht mal mehr mit mir.“ Das ist bereits ein hoher Eskalationsgrad und was hier gemacht wurde, ist ,das Thema während des Gesprächs zu wechseln.

Während die Frau ein Thema anspricht, wo es um praktische Dinge im Leben geht, spricht der Mann als Gegenargument ein Thema an, das sich auf einen anderen Lebensbereich bezieht. Das heißt, hier werden Themen benutzt, um gegeneinander „Krieg zu führen“.

Und Mediation sorgt nun dafür, dass hier zunächst mal beim Thema geblieben wird, dass sie also nicht ausweichen, sondern dass der Mann dann z.B. sagt: „Ich höre, du fühlst dich hier von mir vernachlässigt, ich höre, du würdest dir eigentlich wünschen, dass ich hier mehr mitmache, ich bin beruflich allerdings ziemlich beschäftigt, lass uns da mal überlegen, wie wir da einen Weg finden könnten oder, wenn er in Widerstand geht, dass er trotzdem sagt: „Wir könnten mal schauen, ob wir eine Putzfrau bekommen.“

Ein Themenwechsel wird oft dazu benutzt, um letztendlich den anderen mit seinen Interessen und Bedürfnissen außer Kraft zu setzen. Und das ist ein Punkt, an dem, wenn wir nicht mediativ vorgehen, die Spur verlieren.

Wie kommt es überhaupt zu einer Eskalation? Wann eskalieren Situationen?

Oft beobachtet man ja in Fernsehsendungen, dass es da in Diskussionen oft ziemlich durcheinander geht und der Moderator nur mehr so hintennach fliegt.

Warum ist das so?

Also, wenn der Mensch ein Wesen wäre, was einfach nur auf der Basis eines analytischen Verstandes beruhen würde und er Emotionen dazu hätte, die einfach ganz natürliche sind, also wenn’s fließende Gefühle sind, dann würde es Eskalation überhaupt nicht geben, d.h. eine Eskalation entsteht dann, wenn Gefühle nicht geheilt sind.

Beispiel: Ich bin in einer Familie groß geworden, wo der Vater mich jeden zweiten Tag schlägt, und wo ich jetzt selbst irgendwann mal zu Maßnahmen greife, weil ich nichts anderes kenne um mich zu verteidigen, als dass ich andere schlage und wo ich mit einem Riesenzorn in der Gegend rumlaufe, darüber, dass ich ständig meinen wunden Punkt getroffen kriege.

Daraus entwickelt sich jetzt ein inneres Konzept: Ich muß sozusagen schlagen, ich muß andere reglementieren, ich muß Gewalt aufbauen, damit ich selbst überleben kann. Und wenn man sich nun vorstellt, dass das ganze auf einer unbewußten Ebene abläuft: „Ich überlebe nur, wenn ich gewalttätig bin“, dann hab ich letzendlich etwas in mir geschaffen, einen Mechanismus, der sofort dann greift, wenn ich angegriffen werde, dann brauch ich nur an einem bestimmten Punkt getroffen zu werden und schon setzt sich eine Maschine in Gang, und diese Maschine ist dann, wenn sie immer wieder entsprechend in Gang gehalten wird, eine Eskalationsmaschine.

Jeder Mensch trägt eine Eskalationsmaschine in sich, die aufgrund der Erfahrungen, die er gemacht hat, bestimmte Eskalationsmuster erzeugen. Interessanterweise schaffen wir es, mehr oder weniger oft, von anderen Eskalationsmaschinen wie magnetisch angezogen zu werden. Es sitzen genau die richtigen Leute beinander, es kommen genau die Themen, die die Eskalationsmaschine in Gang setzen, und die Eskalationsmaschine hat eine regelrechte Sucht danach in Gang gesetzt zu werden und sucht sich förmlich andere Eskalationsmaschinen, die sie wieder selbst in Gang setzen kann. Und dieses, ich möchte schon fast sagen „Suchtmuster“ ist das, was Eskalation entstehen lässt.

Und an welcher Stelle setzt die Mediation an?

Die Mediation setzt an der Stelle an, wo ich dieses Eskalationsmuster umgehe, d.h. das geht erstmal mit System und natürlich auch mit Sprache. Die Sprache einer Eskaltionsmaschine ist eine Sprache, die provoziert. Also: Ich provoziere etwas, damit etwas anderes eskaliert, ich provoziere, dass sich irgendwo anders ein Widerstand aufbaut, ich provoziere, dass Ärger entsteht und ich genieße es letztlich, als Eskalationsmaschine, dass Schwierigkeiten und Ärger entstehten.

Die Mediation bedient sich nun einer widerstandfreien Sprache, d.h. ich gehe bewußt aus dem Eskalationsmechanismus raus und benutze eine andere Sprache, d.h. ich biete keinen Widerstand.

Was passiert an der Stelle, wenn mein Widerstand wegfällt und der andere trotzdem noch zornig ist?

Wenn Widerstand wegfällt, kann der Zorn des anderen nicht mehr wirklich genährt werden, weil wenn anstelle von Widerstand Empathie und Anerkennung entsteht, die Eskalationsmaschine zusammenbricht. Die Eskalationsmaschine braucht nämlich was anderes, um in Gang gesetzt zu werden, sie braucht Gegenwind, sprich eine Kraft, die dagegen geht, sonst verläuft sie sich einfach.

Und sucht sie sich dann jemand anderen?

Ja, entweder das oder der Mensch kommt an eine Stelle, wo sich was in ihm transformiert – und das ist die zweite Chance von Mediation. Nämlich, dass ein Erkenntnisprozeß in ihm stattfindet, er die Eskalationsmaschine wahrnimmt, sie sichtbar macht und damit außer Kraft setzt.

Wie kommt man am Kasterl mit den roten Knöpfen, der Eskalationsmaschine, vorbei? Es gibt ja verschiedene Persönlichkeiten, gibt’s da Tipps und Tricks?

Verschiedene Persönlichkeitsstrukturen haben unterschiedliche Eskalationsmuster.

Eine Persönlichkeitsstrukur, die sehr weit verbreitet ist und sich in vielen Menschen verdichtet, ist die „Ich habe Recht“ Persönlichkeitsstruktur. Wenn ein „Ich habe Recht“ auf eine anderes „Ich habe Recht“ Eskalationsmuster trifft, dann behaupten beide letztlich sehr zornig, dass sie beide Recht haben. Und wollen einfach auf diesem Recht beharren. Dann eskaliert sozusagen das „Prinzip des Rechthabens“, und die beiden Eskalationsmaschinen stacheln sich gegenseitig immer weiter auf.

Wie sieht die Lösung aus?

Die Lösung liegt darin, sich erst gar nicht auf dieses „Ich habe Recht“ einzulassen, sondern diese Eskalationsmaschine erst mal ein bißchen zu beruhigen, indem ich zur Maschine z.B. sage: „Es ist ausgesprochen interessant, was du mir hier sagst“, oder: „Es ist wissenschaftlich, vielleicht auch spannend, das ist eine Sache, die einen hohen Grad an Erkenntnis bringt“, – also die Maschine in ihrem Sosein anzuerkennen und mal so lassen, wie sie ist und letztlich sage: „Du hast in deinem Rechthaben meine volle Anerkennung und damit beginnt die Maschine bereits zusammenzubrechen.“

Das heißt, es geht darum die Maschine zu besänftigen?

Ja, entweder das oder sie sichtbar zu machen. In der Wirtschaftsmediation wird man die Maschine erstmal beruhigen, um zu sachlichen Ergebnissen zu kommen. In der transformatorischen Mediation trachtet man danach, dass der Mensch den Eskalationsmechanismus durchschaut, der ihn ständig aufregt und in ihm eine Ladung erzeugt.

So wie ich zwei oder mehrere Personen mediieren kann, so kann ich auch eine Person in Bezug auf ihre Eskalationsmaschine mediieren, die sich durch verschiedene innere Aspekte zusammensetzt, die einander widersprechen. Diese streibaren inneren Anteile werden so zueinander in Beziehung gebracht, dass der Mensch mehr „zur Mitte kommt.“

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Hawai’i – Massagekurs: Lomi Lomi Wawae mit Nelson Ka’ai in Wien

Ich freu mich sehr, dass Petra Wenzel aus München ein Stück Hawai’i nach Wien bringt. Also, Stück ist in diesem Fall vielleicht der falsche Ausdruck, denn es kommt Nelson Ka’ai von der Garteninsel Kau’ai. Er wird am Donnerstag, 18. und Freitag, 19. Juni 2015 einen zweitägigen Lomi Lomi Wawae Workshop in Wien halten.

fb nelson

Lomi Lomi Wawae ist eine tiefgehende hawaiianische Massagetechnik, die mit den Füßen ausgeführt wird.

Es ist kein Vorwissen erforderlich, die Kleidung wird anbehalten und es wird ohne Öle gearbeitet. Die Ausbildung ist eine ideale Ergänzung für alle, die Lomi Lomi anbieten oder es als Zusatzangebot offerieren möchten.

Datum: 18. & 19. Juni 2015
Uhrzeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Kosten: 260 Euro inkl. Skriptum
Ort: 1220 Wien
Anmeldung: sylvia.hluchovsky@aon.at

Der Ort, wo das alles stattfinden wird, mutet fast ein bissi futuristisch an, Raumschiff im Garten, sozusagen. Also, auf in neue Sphären !

Ich freu mich auf entspannte Tage,

Sylvia

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Hotel Imperial Wien – Das Interview

Meine hawaiianischen Gäste erzählen im Hotel Imperial über Hawaii und Wien.

Enjoy,

Sylvia

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Unsere Dreharbeiten mit dem ORF im Hotel Imperial Wien

Wir hatten Anfang März eine ausgesprochen nette Zusammenarbeit mit dem österreichischen TV Sender ORF. Es folgte dann ein 5 minütiger Beitrag in der Sendung HEUTE LEBEN. Das Hotel Imperial Wien war der beste Gastgeber, den man sich vorstellen kann.

Was ist eigentlich passiert ? :-)

Tja, eine Art Hawaiianische Delegation war zu Gast in Wien bzw. in Europa, um auf den Spuren ihres Königs Kalakaua zu wandeln. Diesen führte eine Weltreise im Jahre 1891 nach Wien, wo er im Hotel Imperial residierte. Er liebte Wien und Wien liebte ihn. Zur damaligen Zeit war der Hula verboten auf Hawai’i, diesen Umstand verdankten sie den Missionaren, die den eigentlichen Hintergrund des Tanzes nicht verstanden hatten.

Denn der Hula ist die Sprache des Hawaiianschen Volkes, mit dem sie ihre Geschichte von Generation zu Generation weitergegeben haben. Eine Schrift kannten sie nicht.

Und hier ist nun ein Ausschnitt aus dem Hotel Imperial. Ich bin irgendwo rechts bei der Lampe – an der Rezeption, das ist scheinbar mein Platz ;-)

Much Aloha from Vienna,

Sylvia

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ein rosiger Gruß …..

CSC_0991
kommt gut in den Februar ….
Erika :-)

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EIN GLÜCKLICHES, ERFOLGREICHES & GESUNDES NEUES JAHR 2015 !!

Bevor wir alle diesen entscheidenden Scheitelpunkt der jüngeren Geschichte verpassen, möchte ich doch schnell noch daran erinnern, dass wir heute mit einem neuen Kalender beginnen…
Mal sehen, wie´s wird, das Neue Jahr 2015..?? :roll:

Ganz persönlich frage ich mich..: Folgt auf ein gutes ein noch besseres..?? :shock:

Zufrieden wär ich aber auch, wenn es nicht viel schlechter als das vergangene werden sollte…

Machen wir das Beste daraus, denn es liegt in unserer Hand, und machen wir doch auch noch etwas passende Musik…

https://www.youtube.com/watch?v=LWx4ZgjC2O8

ALLEN Mitstreitern und allen Lesern dieses Blogs, auch denen, die nur sporadisch reinschauen, wünsche ich ein recht gutes, zufriedenes und harmonisches Jahr 2015 …

Euer
tmp :razz:

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Verändern statt veröden

EIGENTLICH sollte sich hier etwas ändern: Mehr Schneeflocken, neue Beiträge, oder…

traut sich niemand einen Abgesang zu verfassen? Das Ding hier mindestens vorübergehend zu schließen? Eigentliches.com der Hula-Kunst zu weihen? Oder… ?

 

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Keali’i Reichel Aloha, Paris !

Heuer geht’s nach Paris.

Am 18.Oktober 2014 finden in Paris zwei Tanzworkshops mit Kumu Hula Keali’i Reichel statt. Die neue CD KAWAIOKALENA erscheint am 21. Oktober 2014 und als Weltpremiere wird Keali’i Reichel in Paris zwei Hula Auana aus diesem Album unterrichten.

Die Website für Keali’i Reichel Aloha, Paris! ist nun in 10 Sprachen verfügbar und morgen wird die japanische Version online gehen.

keali'i reichel website paris

Wir werden einen Tag lang aus Paris Hawai’i machen, und die Teilnehmer aus Kanada, Russland, der Ukraine, Ungarn, Rumänien, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Spanien und Österreich werden ihre ganze Freude dazu beisteuern, dass das neue Album KAWAIOKALENA erfolgreich aus der Taufe gehoben wird.

Abends wird es ein meet’n'eat im *le Pavillon du Lac* geben, wo Gruppen und auch Einzeltänzerinnen und Tänzer sehr herzlich eingeladen sind, ihre Hulas vorzuführen. Ein nettes Dinnerbuffet wird den Abend abrunden, also auf alle Fälle, wenn man mehr isst. :-)

A hui hou in Paris,

Sylvia

PS: Wer Lust hat, meiner Hula Gruppe auf Facebook beizutreten der klickt hier. E komo mai !

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Eigentlich ein Sommer……

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Sommerimpressionen 2014 von Erika :-)

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