… zusammenstellen. Würdet ihr euch dazu aussuchen ?
Warum ? Warum nicht ?
Sylvia
… zusammenstellen. Würdet ihr euch dazu aussuchen ?
Warum ? Warum nicht ?
Sylvia
Grottenschlecht, grottendoof oder schlicht grottig: Die Schmähung der Grotte ist alltäglich geworden. Dagegen empört sich der Liebhaber historischer Gartenanlagen! Grotten sind eine Kunstform der Gartenarchitektur, künstlich angelegte oder auch natürliche, aber künstlerisch bearbeitete Höhlen. Im Barock, der großen Zeit der formalen Gartenanlagen und der Mythologiebegeisterung, legte man gerne aufwendige Grotten an, die in neuzeitlicher Verspieltheit scheinbar dem Neptun oder der Venus oder anderen Gottheiten geweiht waren.
Die natürliche Höhle, in der Bernadette Soubirous ihr eindrucksvolles spirituelles Erlebnis hatte, wurde mit dem süßlichen Pathos des 19. Jahrhunderts zur Grotte gestaltet, und nach ihrem Vorbild wurden weitere Mariengrotten geschaffen.
Grotten sind also nichts Schlechtes (auch wenn man im Falle der Mariengrotten mit künstlerischen Verirrungen rechnen muß), nichts per se Doofes. Die Grottenfeindschaft, die aus der verächtlichen Nutzung des Wortes spricht, gilt es zu bekämpfen!
Gelten lasse ich nur die Zusammensetzungen grottenalt, grottendunkel und grottenkalt. Denn das sind Grotten natürlich immer. Aber alt, dunkel und kalt sind ja keine grundsätzlich schlechten Eigenschaften.
Vor dem Gottesdienst fand in der Bank hinter mir dies Gespräch statt:
- Es sind wieder Künstler dabei, Pater Thomas [aktiv in der Künstlerseelsorge] hält die Messe.
- Nee, dat sind keene Künstler. Die jehörn zur Jemeinde.
Ich kann ja nicht so mit Hunden, und mit großen Hunden schon mal gar nicht.
Aber sprachlich ist die aufwendig gestaltete Seite über tibetische Doggen wahrlich ein Juwel. Meine Antikenbegeisterung wird besonders gehätschelt durch das Kapitel Die Geschichte TD.
Aus des ursprünglich Jagdhund sich Dogge immer mehr ändern in einen Hund kriegerisch. Vorgefallen Symbol Mächte. Alten Sumerern und Asyran putzten ihrem Bild Grenz Meilenstein, Palast und Tempel. Chaldejan von König angeleitet Doggen bei seinen Entladung. Sie herabteten feindlich Fahrers aus Koniki, eintragen Verwirrung nach Stelle Fußgänger und Kondensation ist nieder. Wenn persisch König wohin-würdest du im Jahre 524 p.n.I. haute Ägypten, warf groß Menge gefechtsmäßig Hunde an ägyptischen Bogenschütze. Hunde trugen bei zu sein Sieg und zu Verstörtheit reif ägyptischen Reich. Es schon tibetisch Dogge ist gedrungen von kalt Himalaya nach unter nach warm Tief, nach Nepalu, Indien, Persien und bis zu Babylonien. Einst langhaarigen Hunde sich modifizierten klimatisch Bedingungen also ist zuallerletzt finden wir Hunde kurzhaarigen, denn in heiß subtropisch Bedingungen war lange und reiches Fell an Schwierigkeit.
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Des weiteren gibt es ein online Coaching nach dem Seminar, zur Anmeldung geht es hier.
In eigener Sache: Also, ich würd’ ja gerne ein Gartenbuch schreiben, aber mein Drache sagt: Da gibt es ja schon so viele …
Sylvia
Da haben wir aber zugelangt, im Teehaus Haas & Hass in Wien am Stephansplatz. Eigentlich haben wir mehr Kaffee gekauft, aromatisierten. Mozartkaffee (Marzipan und Schokoaroma) , Haselnuss Kaffee, Vanille Kaffee und Schoko Orangen Kaffee.
Babsi, die ihr hier auf dem ersten Foto seht ist ein wahrer Glücksfall, wir hatten seit dem Gymnasium keinen Kontakt mehr, irgendwie aus den Augen verloren. Vor 4 Monaten lief dann im österreichischen TV eine Sendung die hieß *kreuz und quer* und da war sie ! In einem Interview. Hab die Stimme gleich erkannt, aber da wurde eben nur der Vorname eingeblendet. Über facebook hab ich sie dann gefunden. Und es ist mit uns, als sei gar keine Zeit dazwischen vergangen.
Sylvia




“Seniorin stürzt und verletzt sich schwer”, lese ich in der Zeitung. Die arme alte Dame steht vielleicht zum ersten Mal in der Zeitung und ist plötzlich nicht mehr eine alte Dame, sondern eine Seniorin.
senior ist ein Komparativ – das lateinische Wort für älter. Im Deutschen kann der Komparativ auf eine seiner steigernden Grundbedeutung entgegengesetzte Weise angewandt werden – ein älterer Mensch ist nicht ganz so alt wie ein alter, ein jüngerer nicht ganz so jung wie ein junger. Bessere Leute sind noch nicht unbedingt gute Leute; der höhere Dienst muß noch kein hoher Dienst sein.
Mit dem etwas jugendlicher klingenden Komparativ zu alt wird gerne so getan, als sage man etwas Freundliches. Dabei bedeutet es nur, daß alt als abwertendes Wort verstanden wird und also gemildert werden muß. Das Fremdwort senior steigert nicht nur die Grundform senex, sondern stellt eine noch deutlichere Vermeidung des a-Wortes dar. Alt darf nicht mehr wie alt klingen, denn alt ist schlecht in einer vom Jugendwahn geprägten Welt.
In mir sträubt sich alles, einen weit über 80jährigen Menschen als “älteren Menschen” zu bezeichnen – ich ziehe bei diesem erheblichen Alter (nicht “Älterer”) das Adjektiv in seiner Grundform vor; meinetwegen sei der Mensch, wenn er etwa ein Altphilologe ist, senex, aber nicht Senior.
Mit der Verniedlichung zum Senior mache ich dem alten Menschen nur scheinbar ein Kompliment. In Wahrheit sage ich damit: Alt ist schlecht, ist hinfällig und kaputt und unbrauchbar, und weil ich Ihnen das nicht so ins Gesicht sagen mag, benutze ich ein hübsches Fremdwort.
Sage ich aber: Alt werden ist grundsätzlich gut, und also ist Alter grundsätzlich gut; im Alter werden die meisten Menschen milder und bilden damit ein Gegengewicht zu der stürmenden Jugend, das Alter verfügt über Erfahrungen, zu denen junge Leute schlicht noch keine Zeit hatten, und die Probleme des Alters machen nicht das Alter an sich schlecht, sondern fordern einen angemessenen Umgang – dann brauche ich das beschönigende Wort senior nicht mehr.
Wem diese Gründe nicht einleuchten, der mag sich vorsagen:
Man ist so senior, wie man sich fühlt.
Wir wollen gemeinsam senior werden.
Seniorität schützt vor Torheit nicht.
Die Seniorbäuerin lebt jetzt auf dem Seniorenteil.
Klingt albern. Sagen wir also einfach alt, wenn wir alt meinen.