Guten Morgen aus dem warmen, herbstwindigen Wien !
Roman Scheidls Zeichnungen sind einfach wunderbar; von Axel Cortis Stimme ganz zu schweigen
Einzig die Tonqualität könnte besser sein, aber besser schlecht als gar nicht.
Zauberkaffee und magischer Tee stehen für euch bereit !
Diese nette Tasse erreichte mich heute morgen – nicht fliegend – sondern via mail.
Heute um 19 Uhr Ortszeit New York müss man uns dann chic anziehen, die österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des New York Marathons (immerhin 180 Stück an der Zahl) sind nämlich vom österreichischen Generalkonsul zum Empfang ins österreichische Konsulat eingeladen.
Nette Geste, oder ?
See you,
Sylvia
Wer möchte, kann heute Kaffeesatz lesen; einfach die Nespresso Kapseln aufschneiden, in den Untersatz leeren und wild drauflos deuten
Die Rounder Girls traten früher in meinem verlängerten Wohnzimmer auf, dem *Roten Engel* …
Vor zwei Wochen hatten sie ihre neue CD Präsentation (jetzt hätt ich fast Plattenpräsentation geschrieben, aber das ist ja schon gar nicht mehr wahr) und Gunkl hielt die Laudatio (ich glaub, das nennt man so)
… Svens Blog www.christeleit.info die Rezepte für Quitten studiert und verstanden hat, kann sich, während er das eine oder andere nachkocht, überlegen, ob es zulässig oder nur zu lässig ist, diese Kocherei mit dem Verb quittieren zu beschreiben.
Zumindest energetisch; Evelyn hat versprochen uns auf einem Teil der Strecke mitzunehmen, welchen, das müß ma noch aussuchen. Die Bergaufstrecken lassen wir besser aus, das wird möglicherweise zu anstrengend, wir sind das einfach nicht gewöhnt.
Sie fliegt jetzt um 9.20 Uhr nach Düsseldorf und von dort weiter in den Big Apple – mit GEO Reisen.
Man kann nämlich nicht einfach nach NY fliegen, sich eine Startnummer kaufen und teilnehmen, sondern muß dies über einen Veranstalter tun. Für happige 300 Euros bekommst du nebst einer Nummer sogar ein an das Heimatland angepasstes T-Shirt; das in unserem Fall so aussieht:
Evelyn goes New York, Eigentlich *runs*
Evelyn nimmt seit 2001 an Marathonläufen teil, mal in Hamburg, mal in Berlin, dann wieder in der Schweiz, Ungarn und so fort …
Und im Zieleinlauf ihres ersten Wien Marathons wartete ihre Chefin auf sie, mit der es eine ganz besondere Bewandtnis auf sich hat.
Diese Chefin ist ein nämlich ganz besonderer Mensch.
Sie hat Evelyn zum 30 – jährigen Firmenzugehörigkeitsjubiläum diese Reise nach New York geschenkt !
Und in Zeiten wie diesen, wo sich viele Chefs von langgedienten Mitarbeitern aus Kostengründen trennen, empfinde ich diese Geschenk noch mal so wertvoll.
Chefin Gerlinde und Evi
Unsere Route suchen wir später aus, ich muß nämlich weg …
Die Navis passen Eigentlich exakt zum Hulatanz, da muß man die Hüfte schütteln – besser sieht es natürlich aus und es ist auch richtiger, wenn man sie schwingt -, möglichst ununterbrochen.
Geschüttelter Kaffee und Tee in dem Bereich *dort drüben* stehen für euch bereit.
Gestern Abend fand der vierte Teil des ersten Hula Tanzmoduls statt und ich würd sagen, dass es bis zur Bühnenreife noch ein bissi dauern wird.
Aber – immerhin – die erste Choreografie ist fertig. Jetzt muß man sich das nur mehr merken und ein wenig eleganter auf’s Parkett legen. Wir hatten jedenfalls viel Spaß und treten nächsten Montag wieder an, um den nächsten Tanz zu lernen, da geht dann um Fischen, oder so. Das bedeutet im Klartext, dass wenn ich das nächste Mal bei der Nordsee einen Fisch kaufe, dieses Einkaufserlebnis am Abend daheim dann mittels Ausdruckstanz zum Besten geben kann; es wird allerdings ein bisserl dauern, bis meine bessere Hälfte wissen wird, wovon ich rede tanze.
Martina erzählt uns nun noch ein wenig über die Geschichte des Hula …
Als die Europäer Ende des 18. Jahrhunderts nach Hawai’i kamen, kannten die Einheimischen natürlich nur ihre traditionellen Instrumente wie zum Beispiel die Kürbistrommel (Ipu), Kürbisrasseln (Uli Uli) oder Bambusstöcke (Pu’ili). Die „Entdecker“ brachten Instrumente wie die Ukulele und die Gitarre. Neu waren für die Hawaiianer auch die Melodien der europäischen bzw. später amerikanischen Lieder. Sie sangen bis dahin in einer Art Sprechgesang, sog. Chants. Rasch übernahmen die Menschen das Neue und so veränderte sich auch der Tanzstil dramatisch.
Der moderne Hula (Hula Auana) wurde immer mehr zum Unterhaltungstanz während der traditionelle Hula Kahiko weiter in seiner strengen Form ausgeübt wurde. Durch den Einfluss der amerikanischen Missionare wurden die alten hawaiianischen Traditionen und vor allem der Hula, der als heidnisch galt, schließlich im 19. Jahrhundert verboten. Zum Glück wurde dieses wichtige Kulturgut, das zum täglichen Leben der Menschen auf Hawai’i gehörte und Teil ihrer Identität war heimlich weiter ausgeübt. König David Kalakaua sagte:„Hula is the language of the heart and therefore the heartbeat of the Hawaiian people“ (“Hula ist die Sprache des Herzens und deshalb der Herzschlag des hawaiischen Volkes”).
Und was der Hula ihm zu verdanken hat, erzähle ich euch nächste Woche.
Übrigens: Das nächste Hula Training mit vier Abenden und einer ganzen Choreographie startet am Montag, dem 8. November 2010 um 19.30 im Veranstaltungszentrum Serasim, 2500 Baden, Gartengasse 22.