“Ich hab eine Bitte, kannst du eine Eule malen, für Sven ?”
“Ja, kann ich.”
Manche Sachen im Leben gestalten sich sehr einfach.
Tut gut zu wissen, dass nicht alles kompliziert ist auf dieser Erde
Grüße an alle von Gunkl.
*v*
“Ich hab eine Bitte, kannst du eine Eule malen, für Sven ?”
“Ja, kann ich.”
Manche Sachen im Leben gestalten sich sehr einfach.
Tut gut zu wissen, dass nicht alles kompliziert ist auf dieser Erde
Grüße an alle von Gunkl.
*v*
… achte darauf, die Blumen unter deinen Füßen nicht zu zertreten.
So musste ich für meine Baliseite innerhalb von drei Wochen möglichst viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten fotografieren. Das hört sich stressig an, mit der balinesischen Gelassenheit die schnell auf uns überging war das aber kein Problem.
Irgendwann spät Abends kamen wir nach einer laaaangen Anreise am Flughafen nähe Balis Hauptstadt Denpasar an und wurden von den Brüdern unseres ersten Gastgebers abgeholt. Die ersten drei Nächte wollten wir nämlich bei Kiki verbringen, siehe hier: zu Kiki …Ein kleines, gemütliches Gästehaus in Nusa Dua. Nusa Dua an sich ist ja etwas verrufen, als auf dem Reißbrett geplante Touristenenklave. Ganz vorne am Strand ist das auch so, aber etwas weiter nach hinten ist Nusa Dua richtig nett.
Klar, es ist eine Gegend für die eher besser verdienenden Balinesen, aber keinesfalls für Touristen angelegt. Gut, viel haben wir in der ersten Nacht nicht mehr mitbekommen, nach der langen Anreise fielen wir uns Bett und das wars mit uns.Den nächsten Tag ließen wir es ebenfalls ruhig angehen, ein paar kleine Ausflüge in die Nachbarschaft, ein wenig Obst einkaufen, essen und ansonsten faulenzen, das war was wir brauchten. Etwa gegen 6 Uhr Abends geht auf Bali die Sonne unter und dann wird es nicht etwa langweilig.
Nein, die Nächte sind fast genauso warm die die Tage, entsprechend gemütlich konnten wir auf der Dachterrasse sitzen, den Ausblick genießen und den Klängen eines Gamelanorchesters lauschen. So ein Gamelanorchester ist für den Europäer erst einmal recht ungewöhnlich.Es besteht aus einer Sammlung teils riesiger Xylophone, Gongs Trommeln und Instrumenten die man erst einmal gar nicht zuordnen kann. Aber hat man den Sound erst einmal verstanden, ist es fast schon meditativ ihm zu lauschen.
Da saßen wir nun, auf der Dachterrasse bei knapp 28°C, Zikaden zirpten und in der Ferne erklang das Gamelan. Alleine für das hat sich die lange Anreise mehr als gelohnt und wir standen ja noch ganz am Anfang unserer Reise.Gerhard Zirkel
www.reiseinfo-bali.de
… kann es sein, wenn der Partner über Gebühr zugenommen hat, daß einem an Wochenenden in der Nähe dieses schweren Körpers die Zeit auf einmal sehr langsam vergeht.
Das ist dann auch nicht mit der Relativitätstheorie zu erklären.
Zum Nachmittagskaffee und 4 Uhr Tee (es ist sicher irgendwo 5 Uhr) lernen wir ein bissi was über die Relativitätstheorie dazu:
… hätte eine schlechte Antwort zur Folge.
Wäre es dann besser, die Frage nicht zu stellen, oder genügt es, einfach die Antwort nicht abzuwarten ?
Manche Menschen – so scheint es mir wenigstens – werden von der Welt immer mehr gerufen als andere. Das mag einerseits an deren Beruf liegen und ursprüglich vermutlich an ihrer Grunddisposition in der chinesischen Astrologie (die zwar keine ist, aber wurscht an dieser Stelle); die haben dann mindestens einen Glücksgeist (der jetzt Eigentlich auch kein Geist ist, aber wieder wurscht an dieser Stelle) der den schönen Namen *Kurierpferd* trägt.
Und Dieter, unser Halbweltreisender für 10 Monate, tritt morgen seine nächste Reise an, die diesmal allerdings beruflicher Natur ist und ihn nach Pakistan führen wird. Als Koordinator für den Wiederaufbau ebendort.
Zu Weihnachten kommt er dann auf Urlaub heim, was ja nicht mehr allzu lange dauern dürfte, denn wenn wir so durch diverse Einrichtungshäuser schlendern, sind schon überall die Weihnachtssachen ausgestellt ![]()
Den Herbst hat man schlichtweg unter den Teppich gekehrt, ja, vielleicht findet noch irgendein Halloween Kürbis seinen Weg in die Regale, aber wie es aussieht haben Lichterketten & Co bereits alles besetzt.
Ob das wohl ein Sinnbild für unsere Gesellschaft ist ? Vom Sommer des Lebens direkt in den Winter ?
Dieter wurde jüngst in bezug auf seine Arbeit mit der Aussage konfrontiert, *dass es ja quasi eh kein Stress sein kann, in Pakistan Entwicklungshilfe zum Wiederaufbau zu leisten, denn wer kontrolliert schon das Ergebnis i.S.v. wer kann ihn denn zur Rechenschaft ziehen, wenn etwas nicht klappt, man kann ja nix dafür, wenn z.B. die Strukturen vor Ort eben nicht ausreichen.*
Das ist Eigentlich wie bei unseren Bankern, denk ich so bei mir, nur dass das Argument mit der Infrastruktur wegfällt.
Dass es noch Menschen gibt, die von sich aus bestmögliche Arbeit aus einer Eigenverantwortlichkeit heraus leisten – ohne Boni oder Strafe bei Nichterbringen der Leistung -, der Gedanke scheint chronologisch wohl in der Jahreszeit *Herbst* angesiedelt zu sein und den gibt es scheinbar nicht mehr, wie uns die mit Christbaumkugeln vollgestopften Regale eindeutig sagen (wollen).
Na, wie auch immer.
Gute Reise, Dieter, wir sehen uns dann zu Weihnachten wieder, du weißt schon, dass ist die Zeit, wo uns aus den Regalen die Ostereier anlachen.
Mach’s gut,
Sylvia
Zur Erinnerung noch ein Video aus dem australischen outback …
… mach ma noch ein paar Fotos.
Also, warum da jetzt manche Fotos so riesig sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber diese wordpress Version find ich sympathischer als die vorhergehende; die macht wenigstens halbwegs große Fotos, wobei das ja schon bald ausschaut wie eine Fototapete.
Sylvia