Manchmal darf es vielleicht so sein …

Gedanke,
geh’,
danke !

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Manchmal ist das Dazwischen das Eigentliche

Claudias flickr Fotosammlung ist wirklich sehenswert, das findet auch Elisabeth, der dieses Foto besonders gefallen hat.
Und irgendwie wird es sich wohl um dieses Thema drehen, das Wochenende, vermute ich mal, nämlich um Raumbewußtsein. Wir sind ja durchwegs konditioniert auf Objekte sehen, aber nicht auf das, was dazwischen liegt.

Zwischendurch ein Engel

Die Tragweite des Raumbewußtseins, warum es so wichtig wär, dieses zu schulen und was es genau damit auf sich hat, berichte ich nach dem Wochenende.

Das nun folgende Foto ist geklaut von Claudia, das copyright liegt bei ihr.

Bis bald,
Sylvia

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Bloggerinnen im www, der weltweitenwirklichkeit oder: Das Haller Treffen

Morgen geht’s wieder nach Schwäbisch Hall, und diesmal erwartet mich noch ein besonderes high light: am Samstag macht sich nämlich auch Claudia *indivisuell* vom www.lebe-weise.de blog auf den Weg nach SH, wo wir dann den Samstag gemeinsam verbringen werden und ich freu mich schon totaaaaaaal drauf.

Bin gespannt, was dieser Tag für uns bereit halten wird, wo die Schnittstellen sein werden und warum es offenbar sein soll, dass wir uns begegnen. Das Schiff, auf dem wir uns – bildlich gesprochen – dann befinden werden, hat jedenfalls schon abgelegt, nämlich zu dem Zeitpunkt, als die Entscheidung *ja, wir machen das* getroffen wurde.

Bis bald, Claudia …

Die Bilder sind leider der Superkitsch, aber Ray Charles is super !

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Elisabeth Wendt im Spiegel der Presse

Elisabeth Wendt - die Kartenlegerin

Gestern waren wir wieder beim Dorfwirten, die Elisabeth und ich, und wir hatten uns in zwei Stunden so viel zu sagen, dass beim besten Willen nicht mehr Platz gehabt hätte. Dicht an dicht kamen die Sätze daher, die wir uns zuschupften, vorbei an Wiener Schnitzel vom Strohschwein und Zander vom Grill, sogar vor unseren Beilagen machte dieses Prinzip nicht halt, die haben wir nämlich auch getauscht. Vordergründig,- denn als dann alles vor uns am Tisch angerichtet war, aßen wir bunt durcheinander, jeder stellte dem anderen alles zur Verfügung – die pure Fülle.

So und auch anders.

Mittendrin erzählte Elisabeth mir dann von einer Zeitungsredakteurin, die sie um ein Interview gebeten hatte. Besagte junge Dame wollte zum Kartenlegen zu ihr kommen, um dann anschließend das Ergebnis dieser Legung in der Zeitschrift *Miss* zu veröffentlichen.

“Und, wie war’s ? Hast du den Artikel schon gelesen ?”

“Ja, er wird in der Dezember Ausgabe erscheinen, sie hat ihn mir als pdf geschickt.”

“Und ? ” frag ich neugierig weiter, ” Die meisten, die über das Kartenlegen schreiben wollen, haben je eher einen Verriss des Themas,- dessen Bandbreite irgendwo zwischen Abwertung und *Kann-man-das-wissenschaftlich-beweisen-Lamettas* liegt-, im Sinn. Wie hast du das empfunden ?”

“Die war eigentlich ganz nett,” so Elisabeth, ” stellte aber lauter Standardfragen, zuerst Beruf und dann Beziehung. Der Klassiker, quasi.”

“Und ?” bohr ich nach, “Was ist bei Beziehung rausgekommen ?”

Elisabeth gibt dann in knappen Worten wieder, was die Karten so geplaudert haben.

“Denkst du, dass es für sie gepasst hat ? Wie hat sie sich verhalten ?”

“Nun, sie scheint die ganze Woche schon ganz ähnliche Aussagen gehört zu haben.”

(Anm: Die Redakteurin ist zu drei verschiedenen Beraterinnen getingelt, u.a auch zu einer Astrologin und zu noch einer Dame, deren Profession mir momentan entfallen ist)

Elisabeth grinst und während sie die Dessertkarte nach einer geeigneten Nachspeise für uns beide durchforstet, wirft sie mir einen bedeutungsvollen Blick zu.

“Ok, was war noch ?”

“Du weißt ja, wie das ist, die Eigentlich interessanten Fragen kommen meist, wenn der andere schon im Gehen ist, fertig angezogen in der Tür steht und dann dieses zufällige “Achso, da wär noch was, eine kleine Frage hätt ich da noch …”

Und das ist sie dann.

Die Frage.

Der Zeitungsartikel - Per Klick darauf komplett zu lesen

DIE FRAGE, um die es Eigentlich geht.

Wunderbare Karten.

Intensiv.

Man begegnet sich nun wirklich.

Ganz echt.

Ganz ehrlich.

Freude bleibt auf beiden Seiten zurück und wird mitgenommen.

Dann der Abschied.

Tja, aber diese letzte Frage lassen wir in unserem Nähkästchen, denn wir wollen ja nix vorwegnehmen, zumal die Zukunft ja nicht feststeht.

Elisabeth macht prinzipiell keine Prognosen bei ihren Legungen, weil sie vor selbsterfüllenden Prophezeiungen großen Respekt hat und um ihre Kraft nur zu gut weiß.

Tendenzen ja,

*so-wird-es-sein* – nein.

Wobei, wenn es sich um prächtige Prognosen handelt eine selbsterfüllende Prophezeiung ja durchaus willkommen ist, oder ? ;-)

Elisabeth erreicht ihr hier

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Wer will, kann sich darüber Gedanken machen, …

… ob *sich entscheiden* sowas wie *heiraten* bedeuten könnte. Wer nicht will, macht einfach was anderes.

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Zum Nachmittagskaffee: … So das nackerte Geld, das ist schon fast …

… ein bisserl zu plump, das hat so überhaupt nichts an sich, was über das hinausweist, was nicht eh schon jetzt und da ist. Und da gibt es jetzt, also, das gibt’s schon länger aber verkauft wird das so, als hätte man das vor drei Jahren erst erfunden, das übergeordnete Geld, die Aktien.

Das ist gut, Geheimwissenschaft !

Eine Priesterkaste, die die höheren Weihen hat, schaut achtzig Mal am Tag aus jedem Fernseher und sagt dann so Sachen wie: “Die Technologiewerte haben im abgelaufenen Umsatzmonat ein dünnes Plus gegenüber den Erwartungen, aber die Rohertragsmarge wird durch strategische Investitionen für das zurückliegende Quartal neu bewertet, …” und dann denkt man sich so als Zuschauer: “Aha.”
Und wenn da jetzt, sagen wir, einer einmal im Monat im Fernsehen zwischen eins und zwei in der Früh eine Viertelstunde lang über die Börse kauderwelscht, dann kann der in seinem Nischendasein sogar herzig sein; den schaut man sich an und denkt sich “Na schau !” Und sagt dann zu Freunden: ” Du, den muaßt da amoi auschaun, i waaß net, auf wos der drauf is, woahrscheinlich a vapotzte Kindheit, oba gscheida, wie waunn er einbrechn geht, schau da den amoi au. Völlig skurill !”

Aber man kann ja den Fernseher nicht mehr aufdrehen, ohne dass unten am Bildrand der Weltwirtschaftswasserstandsbericht durchrennt; irgendwelche Namen von irgendwelchen Firmen, von denen ich zumindest, gut, mich interessiert’s ja auch nicht sooo, noch nie was gehört habe, dazu irgendwelche Zahlen, denen man aber entnehmen kann, dass wer am Vormittag schon gewußt hat, was KbM. Holding ist, sich bis spätestens Nachmittag besser keine Aktien davon hätte kaufen sollen. Oder müssen. Oder so. Und das auf breiter Front vorgetragen, so als wär das wichtig. Ich weiß ja nicht, wie viele Menschen wirklich Aktien haben, also nicht so einen Fonds, wo man der Bank oder der Lebensversicherung sagt: ” Mocht’s hoit !”, und hofft, daß was überbleibt, sondern so richtig mit “Kaufen !” und “Verkaufen !”, wie man es in schlechten Karikaturen davon sieht. Ich habe aber den Verdacht, das sind nicht so viele, und die, die das sm machen, sitzen wahrscheinlich nicht in Schlapfen mit einem Sackerl Chips und dem Telephon vor dem Fernseher und rufen ihrem Brooker an und sagen:” Paß auf ! Jetzt is günstig, die RvP-trading haumm grod a bißl a Hintnoch, do hau ma hi ! Oba, waaßt eh, nur bis sogma siebmzwanzig. Net, daß i nocha da Grupfte bin !”
Ich glaube, das ist einfach eine Inszenierung, damit die Allgegenwart von diesem Supergeld Aktien ordentlich Ehrfurcht erzeugt. Das ist ja eigentlich ganz gut gemacht; also natürlich kann man das noch verbessern.

Zum Beispiel gehören die Börsenberichterstatter, find ich, ein bißchen besser ausgesucht; da erzählt einer was von Beträgen, die sich ein Gesunder nicht vorstellen kann, und der, der das erzählt, dem sieht man an, daß ihm irgendein Autohaus wegen der letzten zwei Leasingraten auf den Fersen steht, weil so wie der ausschaut, hat sich der sicher mit seinem Auto übernommen. – Eine Unterstellung von mir, aber wenn ich mir schon eine Inszenierung anschaue, dann will ich auch, daß die gut ist. Ich mein, ich kann ja nix dagegen tun, daß mich wer anlügt, aber ich darf verlangen, daß sich der Lügner ein bisschen bemüht. Ich muß das ja glauben können. Einfach eine Behauptung aufstellen, die nicht stimmt, und es ist klar, daß die nicht stimmt, und dann von mir verlangen, daß ich das glaube, weil die Behauptung halt so aufgestellt worden ist, und die berechtigten Zweifel holen sich hinter mir ein stumpfes Schädeltrauma vom An den Kopf greifen, und ich als Belogener habe dann auch noch die Arbeit, mir gegen alle Vernunft Gründe dafür auszudenken, warum das doch stimmen kann, ist mir zu wenig. Ich verlange, daß, wer lügt, sich bemüht. Wer lügt, soll sich beim Ausdenken und Erzählen der Lüge mindestens so viel Arbeit machen, wie ich beim Glauben !

Aus *Glück – eine Vermutung* von Gunkl

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Hier stand ein Gedicht, …

… indem es sinngemäß hieß, dass ein Mensch, der selbst nichts gilt auch andere nicht gelten lässt.

Das Original hat jemand in die Welt gehustet, der seit 34 Jahren tot ist. Einerseits kann man davon ausgehen, dass es sich hierbei um einen stabilen Endzustand handelt, an dem sich so bald nix ändern wird, – von Verwesung und Wiedergeburt mal abgesehen -, andererseits hat der Verblichene noch immer die jenseitige Hand auf den diesseitigen Rechten.

Man darf ja erst 70 Jahre, nachdem jemand was gesagt hat, dieses wiederholen.*** Oder man muß 1000 Euros zahlen.

Ich hab’s mir nochmal durchgelesen, das Gedicht und bin zu dem Schluß gekommen, dass es mir das nicht Wert ist.

Das einzige, was ich euch anbieten kann, ist, dass ihr einfach in 36 Jahren noch mal vorbeischaut, da wird an dieser Stelle dann das Originalgedicht stehen.

Is jetzt irgendwie auch kein richtiger Rausreißer, aber wie es eben so is’ im Leben, auf manches muß man ganz schön lange warten ;-)

Sylvia

*** Vielleicht könnt ihr das beim nächsten Streit daheim ins Rennen werfen. Rechnet euch keine allzu großen Chancen aus, aber probieren könnt ihr es ja.

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Dringende Buchempfehlung

Liebe Leserinnen und Leser !

Falls ihr auf der Suche nach vergnüglicher Literatur seid, entweder für euch selbst oder für eine Freundin, dann liegt ihr mit dem da völlig richtig:

Das Glücksprojekt

“Das Glücksprojekt”
Wie ich (fast) alles versucht habe, der glücklichste Mensch der Welt zu werden
von Alexandra Reinwarth

Erschienen ist das Buch September 2010 im mvgverlag, bei dem ich den Verdacht habe, dass sich die Anfangsbuchstaben auf *MitVerGnügen*verlag beziehen könnten.

Zu Beginn wird der Frage nachgegangenlaufen, ob Sport sein muss, damit man glücklich wird, dann verlegt sich ihr Weg auf die tierische Ebene, wo sie auf *Schmitz*, ein schwarzes Fellknäuel trifft, sucht weiter auf buddhistischen Glückspfaden, setzt sich mit Psychtotricks auseinander, beginnt ein Glückstagebuch zu schreiben, schreckt vor Wallfahrten nicht zurück, bestellt unverblümt beim Universum, unter Anleitung von Anne, ihrer esoterischen Freundin, lacht sich durch Yogakurse, um anschließend den alten Freundeskreis zu aktivieren, der sich bei näherer Betrachtung aber bloß als Freundesdreieck herausstellt, sucht nach DEM Sinn, entrümpelt, oder eben nicht und schließt mit einem Resumee über die Liebe.

Alexandra Reinwarth hat mit ihrem Werk ein wunderbar lebensnahes Buch geschaffen, ihre sehr natürliche Art zu schreiben entlockt einem mindestens einmal pro Seite den Gedanken: *Das kenn ich*.

Tja und so beende ich die Buchempfehlung mit Alexandra Reinwarths letzten Worten nein, also wie das klingt; ich gebe einfach das wieder, was (schönes Deutsch) sie als Abschluss gewählt hat. Ach, du meine Goethe !

“Willst du immer weiterschweifen ?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.”

In diesem Sinne: Ikea ! Ikea ! und toi, toi, toi

Sylvia – glücklich, dieses Buch gefunden zu haben

PS: Buchrezensionen gibt’s auch hier

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Navigation des Tages: (schwer) hören / Schleier

Guten Morgen !

Klovorraum am Flughafen Stockholm

Nachdem wir gestern alle den Welttoilettentag (WTT) gut überstanden haben dürften, dachte ich, es wär vielleicht ein würdiger Abschluss (hihi), ein paar Ana(l)gramme aus diesem Wort abzuleiten.

Stockholmer Flughafenklo

Here we go: Welttoilettentag =

= Gott wettet allein (das würde erklären, warum theomix das gebloggt hat)

= Latent weilte Gott (naja, wenn’s ihm Spaß macht)

= Gott wettet in alle (so hab ich das noch gar nicht betrachtet,- er setzt auf uns ! – und das scheinbar an jedem Ort)

= Wo Alte entglittet (das braucht jetzt aber keine nähere Beschreibung, wa ?)

= Talent weg – Teil tot (Ich glaub, es ist an der Zeit, das zu beenden)

Falls ihr jetzt noch Lust auf Kaffee oder Tee habt, dann bedient euch bitte.

Die Buchtitelauflösung folgt im nächsten Beitrag.

Gut weihnachtsgeschenkeeinkauf’ !

Sylvia

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Klo-ry, Klo-ry, Hallelujah ! Heut is’ Welttoilettentag !

theomix, weltbester Inspirator, hat heute in seinem Blog einen Beitrag zum Welttoilettentag geschrieben, der in erster Linie darin besteht, ihn erwähnt zu haben. (Mein Rechtschreibprogramm streicht Welttoilettentag rot an, da bin ich ausnahmsweise mal einer Meinung mit ihm; ich hab den Tag bis heute morgen auch nicht gekannt)

Und dann wollte ich auch gleich mal was dazu beitragen (ähm, versteht mich jetzt bitte nicht falsch) und hab den WTT kurz gegoogelt.

*Nachhaltigkeit bei Toiletten* hab ich gefunden. Echt. Ich schwör’s. Ich glaub, dass ich das lieber nicht möchte. :-)

theomix hat auch einen link zu einem WTT – Spendebutton, aber auch hier bitte ich das nicht mißverständlich aufzunehmen, – es geht um GELDspenden, sonst nix.

Ich finde, dass das wirklich eine ernste Angelegenheit ist, aber es tut mir leid, mir fällt momentan nur lauter Unsinn dazu ein, deshalb hör ich lieber auf.

Sylvia

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