Das ist mir grad untergekommen und es …

… wurde mal von VL hier gepostet. *Zur Erinnerung*

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*Herumtrödel*

Guten Morgen !

Heute ist mal wieder einer dieser Tage, wo ganz leicht nix passieren könnte, aber nicht deshalb, weil es nix zu tun gibt, sondern weil es so viel zu tun gibt, dass man sicherheitshalber mal alles sein lässt, weil man nicht weiß, wo man anfangen soll, respektive keine Entscheidung trifft.
Das ist genau der Augenblick, wo díe Fülle zur Falle wird.
So manche Mitleserin und Mitleser wird das wohl von sich selber kennen, wir haben soviel Möglichkeiten, was wir denn nicht alles zu tun imstande wären, wenn, tja, wenn wir bloß wüßten wo der Anfang ist.
Nichts ist dem Augenblick befreiender, als vom Gedanken ins Tun zu kommen.
Aber kaum beginn ich einen Gedanken in die konkrete Form zu bringen, schreien im Hintergrund die zurückgebliebenen wild durcheinander, nicht, dass sie am Ende womöglich nicht zum Zug kommen.

Das geht ja gar nicht.

Drum fang ich jetzt mal bei unserem Garten an. Mir gefällt die Idee, einen Bloggarten zu machen. Wie wir diese Idee nun umsetzen werden, weiß ich Eigentlich auch nicht, aber der Gedanke hat was.

Wir könnten jetzt einfach hergehn und Elemente in Form von Fotos und Zeichnungen hochladen (wie unromantisch das nun wieder klingt) und aber auch in Worten beschreiben, wie der Garten aussehen möchte.
Wie sieht er aus, der Garten eurer Träume ? Was wär denn der paradiesische Zustand ?

Zu Beginn stellen wir uns mal vor, wie er liegt, am Wasser – an einem See, am Meer oder schlängelt sich ein Bach durch ? in den Bergen ? in einer Tiefebene ? ist es eine Permakultur, die euch vorschwebt, ein alter Kahn, der längst vergessen auf dem Grundstück gestrandet ist, rundherum verwachsenes Schilf, auf dem er noch immer wogend dahingeleitet und sein Kiel euch Geschichten von längst vergangenen Tagen erzählt, der sich auskennt mit Seemannsliebchen und den Weltmeeren oder ist es der Garten eines Kräuterkundigen, gar eines Alchimisten oder einfach eine wilde Landschaft, in der alles so wachsen darf, wie es möchte, wo dem Leben nirgends Einhalt geboten wird und wir nicht darüber befinden, ob was jetzt Unkraut ist oder nicht oder ist ein Bonbongarten, in dem alles total bunt ist, mit vielen bunten Blumen, die wir ohne Plan einfach dorthinsetzen, wo es uns grad in den Sinn kommt und jeder Pflanze einen Namen geben. Ist es der Garten eines Dichters, in dem wir mit Sträuchern, Bäumen und Blumen eine Geschichte erzählen ?

Oder ist es eine Mischung aus all dem ? Oder was ganz anderes ?

Welche Geschichte möchtet ihr mit eurem Garten erzählen ?
Eure oder vielleicht eine andere, frei erfundene ?

Falls ihr ein bissi Zeit habt, dann legt doch mal in Gedanken oder auch gerne hier im Blog diesen Garten an. Wir könnten es auch so machen, dass wir dann einen gemeinsamen Garten draus machen, ganz wie ihr wollt.

Kaffee aus der Seemannskajüte und Tee aus dem indischen Garten dort drüben gibt’s heut für euch.

Sylvia
PS: Es ist nicht weiter entscheidend (na Gott sei Dank, wenigstens hier ist mal was nicht entscheidend :grin: ) ob ihr nun tatsächlich einen Garten zur Verfügung habt oder nicht, es geht um euren inneren Garten. Diejenigen, die ein Plätzchen zur Verfügung haben können vielleicht das eine oder andere tatsächlich umsetzen (umsetzen !).

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Blogbepflanzung :-)

Wir legen jetzt hier im Blog einen Garten an.

Einfach so.

Der Frühüüüüling kommt !

Sylvia

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Nürnberg – bitte folgen

Nachdem mich die Stadt Nürnberg von der Autobahn runtergezupft hat, dachte ich, dass jetzt, wo ich schon da bin, Eigentlich durch die Altstadt wandern könnte, ich war zwar ein bissi müd, und die Dämmerung setze auch bereits ein, deshalb sind manche Fotos ein wenig unscharf, aber was soll’s, vielleicht gefallen sie euch ja trotzdem.

Die Straßenbahnstation, bei der ich ausstieg, wurde mit dem bedeutungsvollen Namen *Plärrer* versehen, was irgendwie an Schreien und Heulen erinnert. Die etymologischen Wurzeln des Namens der Haltestelle hab ich noch nicht erforscht, vielleicht möcht das ja jemand machen ?

Dann ging es durch die Ludwigstraße Richtung Zentrum, vorbei an St. Elisabeth und anderen Kirchen (Kirchen gibt’s da wirklich reichlich und ich dachte immer, Wien hätte viele) bis zur Lorenzkirche, da war es dann schon ziemlich entrisch finster und auch kaum mehr Menschen auf der Straße. Das letzte freundliche Highlight war dann das LUSH Geschäft, das kenn ich ja sehr gut von Wien, da kauf ich immer ein, das befand sich praktischerweise gleich gegenüber der Lorenzkirche.

Na, wie auch immer, wer Lust hat wandert einfach mal durch …

Sylvia
PS: Ein paar Fotos gibt’s noch, die kommen später

Beim Eingang in die Altstadt türmt sich was auf


Welches Tor hätten Sie gerne ?


It's a long way to ...


gefedert und dann aber nicht geteert


Klar, Pizzeria gibt's ja auch

Der war originell, hat mir zugerufen und gewunken und gefragt, ob er eh gut aussieht und um ein Foto gebeten. Gut, wenn’s weiter nichts ist :mrgreen:

Winke, winke ! Irgendwie unscharf


Condomeria - die Auslage


Die Rettung, das kenn ich von daheim


Imposante Kirche, St. Elisabeth


So heißt sie


Gegenüber von St. Elisabeth


Rechts eine Kirche, links eine Kirche


Und grad voraus - ein Gedächtnisturm


Gedächtnisturm von hinten mit Brunnen


Lorenzkirche - hm


Der Eingang zur Lorenzkirche - geschlossen


Das dritte Auge der Lorenzkirche


Hier steht's nochmal geschrieben


Damit auch Blinde lesen können


Die Südseite der Lorenzkirche


Blick nach rechts von der Kirche aus gesehen


Eine Burg oder so


Vis a vis von der Lorenzkirche

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Darf ich vorstellen: Familie Schrödinger, die netten Retter

Guten Morgen !

Jetzt hab ich ja schon einiges berichtet über die Frau und den Herrn Schrödinger aus Nürnberg. Wir haben erfahren, dass Schrödingers sogar eine Katze haben, die sich bester Gesundheit erfreut und niemand würd auf die Idee kommen, auch nicht gedanklich, sie in eine Kiste zu sperren.
Sowas machen nur Physiker.
Ein Gedankenexperiment, die Schrödinger Katze, über das man sich dann jahrzehntelang herumstreiten kann. Manchmal möchte man es ja so gern, die Gesetze der einen Welt in die andere übertragen, aber das geht halt nicht.
In dieser anderen Welt des Mikrokosmos hält sich die Natur keineswegs an die Gesetzmäßigkeiten, die wir makroskopisch so beobachten können.
Da ist nix fix, wir können nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit sagen, welches Teilchen sich wo aufhält, was aber keine Verfehlung der Messtechnik ist, sondern ein immanentes Prinzip in der Welt des Kleinsten.
Aber was Tröstliches hat die Quantenphysik, wenn man ein Teilchen in zwei Teilchen aufspaltet und diese beiden Teilchen dann in verschiedene Richtungen losschickt, *weiß* das eine vom anderen immer was mit ihm ist.
Einfach ausgedrückt ist ja so, dass die Teilchen eine bestimmte Polarisationsrichtung haben wenn sie auseinanderfliegen, das eine in die eine Richtung *rauf* z.B., das andere in die andere Richtung *runter* z.B., und das ist wichtig, denn insgesamt müssen sie entgegengesetzte Richtungen annehmen, damit der Gesamtdrehimpuls erhalten bleibt.
Und jetzt kommt’s: Wenn ich eines hernehme und es in eine andere Richtung drehe, dann dreht sich das andere auch um.
Egal, wie weit es entfernt ist.
Einstein nannte das *spuckhafte Fernwirkung*.

Tja, aber das ist ja nun wieder etwas, was man durchaus in der großen Welt auch beobachten kann. :grin:
Oder ?

Kaffee aus Teilchenbohnen und Tee aus dem Kisterl gibt’s heute für euch.

Sylvia

Und das sind sie nun, meine Retter. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle für die prompte Abholung, Reparatur und den Frühstückskaffee, liebe Schrödingers !

Das schönste und beste Auto in Nürnberg

Der beste Mann in Nürnberg - Herr Schrödinger

Die beste Frau in Nürnberg - Frau Schrödinger

Jetzt ist alles wieder gut

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Continuons

Ich hab da ein paar geniale Argumente für die friedliche Nutzung von Kernkraft gehört.

Das erste kam von einer Fachfrau. Ich hatte behauptet, gegen Halbwertszeiten kann man rein gar nichts machen, und erklärt: bei dem Plutonium, das man in Kernkraftwerken braucht, liegt die Halbwertszeit bei 24.000 Jahren, danach ist es immer noch mordsgefährlich, und in der Zeit hats mal wieder eine Eiszeit gegeben, und die tektonischen Platten haben sich verschoben, die Erde hat gebebt, vielleicht ist irgendwo ein neues Mittelgebirge entstanden oder ein altes weg, paar Gletscher sind über Tschernobyl oder Harrisburg gewandert – das ist nicht so eine sehr lustige Idee.

Jetzt das Gegenargument: Doch, klar kann man was machen, Halbwertszeiten kann man sehr wohl verringern.

Nun dachte ich erst, wenns keiner in irgendeinem Kernkraftwerk macht, dann gehts eben nicht.
Inzwischen weiß ich – weil ich einen Physiker gefragt habe: Doch, das geht schon. Zerfall kann man beschleunigen. Man ist dabei, im Labor herumzuprobieren damit, und hofft, daß in ungefähr vierzig Jahren die AKWs dahingehend aufgerüstet werden können, daß die Halbwertszeiten nur noch Stunden oder Minuten dauern. Wenn man viele Billionen Euro hätte, könnte man es sogar schon heute. Hat man aber nicht, und kann man also nicht.

Damit wäre also das erste Argument gegessen. Denn wenn die Biester einfach die nächsten vierzig Jahre lang wahnwitzig gefährlich sind und dann vielleicht nicht mehr, gehen aber nicht erst dann, sondern schon vor Ablauf der vierzig Jahre kaputt, hat die Menschheit halt Pech gehabt. Ebenso, wenn, wie in der Forschung üblich, es doch noch ein bißchen länger dauert, der GAU aber so lange nicht warten mag.

Das zweite Argument geht so:

Stimmt schon, Kernkraft ist nicht so richtig gut, aber jetzt haben wir sie mal, und da wäre es blöd, wenn wir sie nicht nutzen. Wenn wir nämlich jetzt die Kernkraftwerke ausschalten, strahlen sie noch so lange weiter, daß es eigentlich egal ist. Sie sind mörderisch gefährlich, ob sie nun laufen oder nicht laufen, und dann kann man sie ja auch gleich laufen lassen.

Das find ich schon bestechend. Da läßt sich eine ganz neue Auffassung von Moral ableiten: Wenn ich schon so richtig was Schlimmes angerichtet habe, was ich aus eigener Kraft nicht wieder geradegebogen bekomme, dann muß ich nicht versuchen, einen Teil des Schadens zu beheben, so gut es eben geht, sondern einfach so weitermachen wie bisher, mit den Zinsen der unterschlagenen Million wuchern, das Gift im Grundwasser verschweigen und die darüber gewachsenen Möhren feilbieten oder eben den Strom aus dem AKW weiter gewinnbringend verkaufen. Wenn die Leute meinetwegen in hundert Jahren noch Probleme haben, dann müssen sie auch in tausend Jahren nicht besser leben.

Continuons – machen wir weiter. Das ist das Schlußwort von Sartres Stück Huis Clos – Geschlossene Gesellschaft. Es wird in der Hölle gesprochen.

Veröffentlicht unter Claudia Sperlich, Eigentlich blöd | Tags , , | 16 Kommentare

Guten Morgen wieder aus Wien !

Heute blenden wir zwei Tage zurück, es ist Sonntag und ich spaziere eine Runde um den Dutzendteich in Nürnberg.

Das sehen wir beim Eingang


Die Strandpromenade in Sandausführung


Sie triften auseinander und der Schwan zeigt mir immer nur den Hintern


Das sind ja schöne Aussichten


Schicksalsträchtiges Gebäude ...


Bitte lesen


Das is es nun


Aufwendig gebaut


Die Abendstimmung ist wunderschön und hat auch was Tröstliches

So steht es geschrieben,
so soll es geschehen.

Und wir sind auch dabei !


Ein letzter Blick zurück und jetzt fahren wir Richtung Altstadt ...

Kaffee und Tee nehmen wir heute dort ein: :grin:

Gleich rechts ist die Ausschank ...

Und nehmt dann bitte dort drüben Platz, da treffen wir uns dann.

Frühstück am Strand in Nürnberg

Sylvia
PS: Die Fotos von der Altstadt kommen noch.

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Touristin wider Willen oder: wie hin so zurück

Guten Abend !

Nun, die Heimreise von Schwäbisch Hall begann Eigentlich recht unauffällig, ein letzter Kaffee auf der Terrasse, ein letztes Foto der morgendlichen Sonnenstrahlen, die sich im Kocher spiegelten und dann sollte es losgehen.
Was es auch tatsächlich tat.

In der Früh war die Welt noch in Ordnung, zumindest aus Sicht meines Autos

Ungefähr 100 Kilometer später leuchtet dann plötzlich die gelbe Wasserstandskontrolllampe (was für ein Wort !) des Kühlers auf und ich denk mir noch, naja, wenigstens leuchtet nix in rot, weil das deutet immer auf ein akutes technisches Problem hin. Aber was die rote Lampe kann, kann die gelbe auch. Minuten später gibt’s vorne links nicht nur die Aussicht auf die Motorhaube, sondern zusätzlich auch eine ordentliche Rauchentwicklung.
In weiß.

Gelbes Kontrolllämpchen und weißer Rauch bedeuten – sofern sie gemeinsam auftreten – du bleibst jetzt besser stehen.
Was ich auch mach.
Pannenstreifen.
Super.

Noch 473 km nach Wien. Mir dämmert nix Gutes.

Und Sonntag.
Noch besser. Weiterlesen →

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Guten Morgen aus noch immer Schwäbisch Hall !

Heute seid ihr sehr herzlich zum Frühstücksbuffet im Hotel Hohenlohe eingeladen. Während dieser Zeit könnt ihr der Frage nachgehen, ob Schokolade tatsächlich glücklich macht und ob die Schokolade ihrerseits mit diesem Anspruch nicht vielleicht völlig überfordert ist ?

Anschließend geht’s wieder los Richtung Heimat.
Heimat ?

Sylvia – on the road again

PS: Am Donnerstag war Hagen Rether in SHA und der war sehr, sehr genial … :grin:

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Ergänzungen zum Phönix

Fabelwesen Phönix

Der Phönix gehört zu den Fabelwesen der chinesischen Mythologie. Er lebt in den Bergen, trinkt nur sauberstes Wasser, wird über 1000 Jahre alt und legt Eier wie ein normaler Vogel. Er ist Barmherzig, erscheint im Süden, symbolisiert die Königin und erscheint zusammen mit dem Drachen. Er wird der Farbe Rot zugeordnet und sein Platz ist vor dem Gebäude.

Der Phönix gehört zu den 4 Tieren die die vier Himmelsrichtungen symbolisieren. Die Schildkröte als Rückendeckung im Norden, der Drache auf der linken Seite im Osten, der Tiger im Westen und der sagenumwobene Phönix im Süden.

In der Gestaltung wird der Phönix in sofern einbezogen, dass er vor dem Gebäude auf einer kleinen Anhöhe sitzen kann und von diesem Platz aus weit fliegen sollte. Es sollte sich also eine freie Fläche vor einem Gebäude befinden.

Phönix

So weit so gut.

Aber welches Tier haben die alten Chinesen mit dem Phönix gemeint, und warum haben sie diesem Tier eine solche Bedeutung gegeben?

Nun, bei den anderen Tieren der Himmelsrichtungen ist es vergleichsweise einfach:

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