Manchmal ist die Sache ja die, dass …

… die Sache nicht die Sache ist.

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Guten geburtstäglichen Morgen !

Nach der Vorlage von Claudia Sperlich ist es Eigentlich schwierig da noch was drauf zu schreiben :grin:
Das ist nicht zu überbieten, wirklich außergewöhnlich gut geschrieben, du bist sehr talentiert, liebe Claudia !

Vielen Dank auch nochmal an dieser Stelle für den Film, den du für und über uns gedreht hast.

2 Jahre sind ins Land und durch diesen Blog gezogen und da ist es nun an der Zeit euch das zu sagen:

Liebe Mitautorinnen und Mitautoren, Leserinnen und Leser , euch allen gebührt mein herzlicher Dank dafür, dass ihr so treu an meiner Seite geblieben seid.

Danke für eure technische, sprachliche, musikalische, zeichnerische und vor allem oft sehr berührende persönliche Unterstützung.

Danke dafür, dass ihr das Schiff nicht verlassen habt, trotz manchmal recht stürmischer See zwischen den Wellenbergen *Eigentlich recht g’scheit* bis in die Wellentäler *Eigentlich recht blöd* ;-)

Mir geht’s jetzt ein bissi wie Claudia, Eigentlich wollte ich was Lustiges schreiben, aber das stellt sich grad nicht ein.

Vielleicht ist es aber auch genau das, worum es Eigentlich geht, nämlich nicht Morgen oder dann und wann auf eine bestimmte Art sein zu wollen, sondern jetzt so zu sein, wie wir halt sind.

Ich wünsche auch allen, die nicht mehr aktiv hier dabei sind, dass es ihnen gut gehen möge und jetzt, jetzt geh ich mal und eröffne unseren Geburtstagsbrunch.

Sylvia

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Geburtstagssonett für die Eigentlichen

Eigentlich wollte ich ja etwas Lustiges schreiben, aber irgendwie habe ich nicht in der Hand, ob meine Gedichte lustig oder ernst oder traurig werden. Nehmts halt als Parodie auf die Vanitasliteratur des Barock.

Die Tage, Monde, Jahreszeiten eilen
im Sturmeslauf durch Weltenwildnis hin.
Noch plant das Morgen der geschäftge Sinn,
da wirds zum Gestern. Zeit darf nicht verweilen.

Das Ende schleicht in jeden Neubeginn.
Es trifft, die raffen, und es trifft, die teilen,
und niemand kann die Zeit vom Eilen heilen -
man lügt die Hast sich schön zum Zeitgewinn.

Das blüht und welkt und fruchtet und verdirbt,
das wird geboren, lebt in Eile, stirbt,
und kann auf nichts sich lange vorbereiten.

Und doch – geformt, gemalt, getönt, geschrieben
ist Liebenswertes zeitenlang geblieben.
Das Eigentliche überdauert Zeiten.

© Claudia Sperlich

Zu einem Geburtstag gehören außerdem Blumen, zu einer Vanitasdarstellung auch, also paßt das auf jeden Fall:

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Will Kate Will ? – sieht …

… irgendwie aus wie … ein billiges Wortspiel. :grin:

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Willy ? Willy ? Willy !

Die *Eltern* von Alf hießen auch Kate & Willi :grin:

Möge das Brautpaar von morgen ebensoviel Spaß in ihrer Ehe haben wie Kate & Willy mit Alf.
*Konfetti zuschneiden geh*

Sylvia

Hier nun: Willlliiiieeeeeeee

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Achtung Verschwörungstheoretiker!

Kürzlich berichtete dies Blog über ein geplantes Heilkräuterverbot. Es gab zu diesem Thema eine interessante Diskussion.

Nun bekam ich heute einen Hinweis, daß ein solches Verbot niemals geplant war. Ich ging dem nach, und siehe da, bei der TU Berlin fand ich diese beiden Artikel. Die taz, mit Sicherheit kein Sprachrohr der Pharmaindustrie, berichtet ebenfalls.

Also: Wer in den Grenzen der EU auch morgen noch ökologisch sinnvoll angebaute Kamille gegen Bauchweh einkaufen möchte, wird das auch tun können, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Aber da ich gerade bei Bauchweh und Verschwörungstheorie bin, hier meine These zu der Aktion gegen das niemals geplante Heilkräuterverbot.

Es handelt sich bei den Akteuren um Angehörige eines weltweit operierenden Produzenten von Kamillentee, der ein geschäftliches Interesse daran hat, daß möglichst viele Menschen Bauchweh bekommen. Da mir und zahlreichen anderen logisch denkenden Leuten solche Verschwörungstheorien Bauchweh bereiten, gegen die Kamillentee ein unschlagbares Mittel ist, hat besagte Firma schon durch das bloße Gerücht gewonnen, gleich ob ihr geglaubt wird oder nicht.

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Morgen hat eigentliches.com seinen 2. Geburtstag !

Ja, und die Kate und der Willi haben dies zum Anlaß genommen und ihre Hochzeitsfeierlichkeiten zu diesem schicksalsträchtigen Tag einfach dazugestopft.

Wer also nicht dort ist, möge bitte hier sein.

Was mach ma ? Mach ma was ?

Ich blas schon mal die Luftballons auf …

Sektkorken bitte vom Bildschirm wegrichten !

Sylvia

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Es(s)o Beso

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Bei ESSO tanken: Geld gegen Tiger

Nach Svens Erlebnis mit Esso und den neuen Strategien in der engpasskonzentrierten Preisgestaltung *Wenn eine Spritsorte zur Neige geht, erhöhen wir eben die Preise (am WE 9,99 pro Liter Super bei ESSO)* stellt man sich automatisch die Frage, ob’s dem Tiger Eigentlich noch ganz gut geht ?

Die Recherche im Internet ergab: Der Tiger ist tot. 2004 verstorben. Und hat vermutlich den Spirit Sprit von ESSO gleich mitgenommen.

Der Tiger, der Sven nicht ziehen lassen wollte, hat seine Zähne gezeigt, gefletscht, bös dreingeschaut, sich zu einer wilden Drohgebärde aufgebäumt, dann ist die Polizei gekommen und hat dem Tiger seine dritten Zähne rausgenommen.

ESSO, der zahnlose Tiger oder: Wenn ein Mythos zerbröselt … Mühtos :grin:

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Rückfahrt unter Polizeischutz

von Sven

Auf der Rückfahrt von unserem Osterurlaub mit meinen ehemaligen Studienkollegen wurde es noch einmal richtig spannend.

Ich wollte an der A 1 bei Esso auf der Höhe Hamburg Harburg tanken. Ich und zwei Kinder auf der Rückbank. Beim bezahlen fehlte die EC Karte. Ich musste sie verloren haben. Vielleicht wurde sie auch geklaut. Bei der Bank ließ ich die Karte sofort über Handy sperren. Der Service der Commerzbank ist gut.

Der Service der Essotankstelle hingegen weniger.

O.K. Ich hatte keine EC Karte und nicht genügend Bargeld dabei. Üblicherweise, so sagte mir meine Bankberaterin am Handy, müsse ich mich ausweisen, und die Tankstelle würde mir eine Rechnung mitgeben, gegen eine Bearbeitungsgebühr, die ich dann später begleichen könne.

Die freundlichen und hilfsbereiten Angestellten der Tankstelle sagten mir, sie hätten Order von ihren Vorgesetzten, das dies ausgeschlossen sei. Es täte ihm Leid. Zu viele schlechte Erfahrungen hätten sie gemacht. Zudem gibt es Kriminelle, die dies absichtlich ausnutzen.

Ich kann das Dilemma verstehen. Mit viel Pech, bekommt der Unternehmer sein Geld nicht zurück. So etwas ist teuer und kann der erste Schritt in die Pleite sein.

Aber ich stand da mit meinem Auto, einer nicht vorhandenen EC- Karte ( die hätte ja auch einfach nur am Magnetstreifen defekt sein können) und zwei Kindern auf der Rückbank,und hatte nicht vor, auf der Autobahn zu übernachten. Zudem konnte ich mich ausweisen. Deutschland Serviceland !!

Nein, war die Antwort der Tankstellenleitung am Telefon.

Ob ich keinen Freund oder Verwandten hätte, der für mich über Kreditkarte die Summe begleichen könnte. Es reiche die Geheimzahl. Es geht um die Summe von rund 45 Euro.

Nö hatte ich nicht.

Ich telefonierte herum.

Ob nicht eine Filiale meiner Bank in der Nähe mir das Geld geben könnte. Eine der Angestellten würde mitfahren. Lange Telefonate mit meiner Hausbank folgten. Alle Banken in der Umgebung hatten schon geschlossen, sagte mir der Service meiner Bank.

Tja, dann könne ich nicht vom Hof, sagten die Tankstellenangestellten. Order vom Chef.

Der Besitzer sagte mir telefonisch, er könne das Benzin auch aus meinem Tank absaugen lassen. Dann währen wir quitt. Aber auf Rechnung gibt er nichts mehr raus. Schlechte Erfahrungen.

Meine Kinder wurden langsam unruhig.

Ich rufe noch Freunde nah bei Hamburg an, aber die sind vereist. Astrid und die anderen abgereisten Studis sind schon lange an der Tankstelle vorbei.

Soll ich hier übernachten???

Der Tankstellenbesitzer bleibt hart, die Angestellten sind ratlos.

Mir wird das ganze zu bunt.

Ich rufe die Polizei an, und schildere mein Problem. Sie mögen bitte meine Personalien aufnehmen, damit ich weiterfahren kann. Das Geld würde ich morgen überweisen. Der Beamte am Telefon sagte mir: Einfach fortzufahren wäre äußerst ungeschickt, aber üblicherweise müsse ich mich ausweisen, und die Tankstelle würde mir eine Rechnung mitgeben, gegen eine Bearbeitungsgebühr, die ich dann später begleichen könne. ( Tja, das sagte mir auch schon meine Hausbank vor einer Stunde)

Aber das wollte die Tankstelle nicht.

10 Minuten später rauschten zwei Polizeibeamte in ihren neuen Uniformen an. Eine Frau und ein Mann.

Die Order der Beamten war eindeutig. Personalien aufnehmen, Rechnung stellen, keinen Pfand einbehalten und ich könne weiterfahren. Ein Telefonat mit dem Chef klärte dies eindeutig. Der diensthabende Chef der Tankstelle war jetzt nur noch korrekt und sehr kurz angebunden. Ich glaube er stand kurz vorm Platzen. Aber was sollte ich machen.

Die Polizei mein Freund und Helfer hatten mir geholfen. Kompetent, eindeutig und souverän gelöst. Die Frau war gut. Nochmal Danke an die Dienststelle in Hamburg.

Nach zwei Stunden dann konnte ich die Rückfahrt wieder aufnehmen.

Esso Tankstellen werde ich in Zukunft meiden. Obwohl ich das Problem des Tankstellenbesitzers verstehe. Nur, … so ein alltägliches Problem, muss so ein Konzern wie Esso für seine Tankstellenbetreiber auch anders lösen können.

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