Hawaiianischer Urlaub

Weil es gerade so in die Zeit passt, ein Film der in Hawaii spielt. Mit Hula und allem was dazugehört.

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@Erika: Was zum Nachhopsen :-)

Sven erholt sich glaub ich grad noch … :grin:

Sylvia

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Claudia vorurteilt nach dem Alphabet – Ein Spiel*

*geklaut bei Claudia Sperlich

Für gesellige Runden an langen Winterabenden eignen sich Sprachspiele besonders gut. Ein zur Zeit besonders Populäres stelle ich heute vor:

Alle (X) sind (z).

Für X setze man die Angehörigen einer möglichst großen, möglichst vielfältigen Gruppe, für z ein Adjektiv für eine abstoßende oder lächerliche Eigenschaft oder ein Nomen, das in höchstem Maße unangenehme Menschen bezeichnet. X kann also stehen für Gläubige, Atheisten, Politiker, Frauen, Homosexuelle oder, wenn man ein wenig origineller sein will, Bäcker, Leierkastenmänner, Grünäugige, Molekularbiologen usw. z kann für Adjektive von abartig über miserabel bis zweifelhaft ebenso stehen wie für Nomina von Analphabeten über Miesepeter bis Zecken. Wörter aus der Gossensprache sind dabei ebenso nützlich wie solche aus dem Themenfeld Kriminalität.

Leider hat sich bisher noch niemand die Mühe gemacht, klare Regeln für dies Spiel aufzuschreiben. Aber jedes Spiel gewinnt durch Regeln an Unterhaltungswert.

Hier eine anspruchsvollere Variante des Spiels – geeignet für einen Kreis von mindestens vier Spielern. Die Regel kann hier erweitert werden zu

Alle (X) sind (y) (z) – wobei y für ein Attribut zu z steht.

Der erste Spieler beginnt mit dem Buchstaben A und sagt zum Beispiel:

Alle Apotheker sind ausgebuffte Aasgeier.

Es geht reihum; der nächste fährt fort z.B. mit

Alle Bundesbürger sind bierbäuchige Bastarde.

Findet ein Spieler keine Antwort, so muß er einen vorher verabredeten Betrag in die Mitte des Tisches legen, und der folgende Spieler kommt mit dem gleichen Buchstaben an die Reihe. Findet für einen Buchstaben die ganze Spielerrunde keine Lösung, wird dieser Buchstabe übersprungen – natürlich erst, nachdem jeder sein Strafgeld entrichtet hat. Das gesammelte Geld geht einer der Völkerverständigung und Toleranz dienenden Organisation zu. Man kann es natürlich auch gemeinsam versaufen.

Man kann vor jeder Runde auch Sonderregeln aufstellen. Man kann z.B. Gruppen ausschließen, denen mindestens ein (Variante: bestimmt kein) Mitspieler angehört. Oder man kann sich auf Gruppen beschränken, die es vor zweihundert Jahren noch nicht gab (damit wäre die Gruppe Männer ausgeschlossen, die oben erwähnten Molekularbiologen aber nicht). Eine Zusatzregel für anspruchsvolle Spieler besagt, daß für jede Behauptung auch eine Quelle – natürlich mit dem gleichen Buchstaben – genannt werden muß, etwa

Alle Eisenbahner sind ehrlose Erbschleicher, das weiß ich von Einstein.

oder

Alle Köche sind kaltblütige Killer, so Kluges Etymologisches Lexikon.

In öffentlichen Lokalen sollte man dies Spiel aber nicht ohne vorherige Aufklärung des Wirtes spielen. Für Schäden durch juristische oder kampfsportliche Aktionen übernehme ich keine Gewähr.

Veröffentlicht unter Claudia Sperlich | 18 Kommentare

7 und Holz – herumgegunkelt :-)

Ich habe übrigens einen Mathematiker gefragt, ob für Mathematiker Zahlen über die Eigenschaften, die sie haben, hinaus etwas sind, was diese Eigenschaften dann auch hat; nein, sind sie nicht. Was Sie mit dieser Information jetzt machen, obliegt Ihrer Interessenslage.

Wenn wir uns die Frage aus dem abstrakten Bereich der Zahlen heraus in die Welt der Handfestereien denken, wird’s interessant.

So Sie nicht schon selbst ein bisserl an dem Problem herumgedacht haben, stelle ich als Beispiel folgende Überlegung anheim: Ein Stück Holz ist etwas, dem wir ein Sein zweifellos zusprechen; also das ist etwas, was eben ist. Somit, wäre ein Stück Holz „seiender“ als zum Beispiel die Zahl 7. Ein Stück Holz kann man anfassen, die Zahl 7 nicht. Anfaßbarkeit ist aber eine Eigenschaft. Ebenso Sichtbarkeit, Verarbeitbarkeit, Brennbarkeit, spezifisches Gewicht, Härte und alles andere, was ein Stück Holz zu dem macht, was es ist. Also dann auch irgendwie – so, wie bei der Zahl 7 – nur die Summe seiner Eigenschaften. Ist ein Stück Holz jetzt trotzdem, und wenn ja, wodurch, seiender als die Zahl 7?

Besprechen Sie das mit jemandem, den sowas interessiert.

Veröffentlicht unter Gunkl | 5 Kommentare

Sodala, wieder in Wien angekommen

- zumindest physisch.

Bericht zur Lage der Nation folgt.
Schön war’s.
Zu kurz.
Wie immer.
Eigentlich.

Aloha,
Sylvia

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Ein Spiel für lange Abende

… findet Ihr bei Kalliope. Für vier oder mehr Spieler. (Strenggenommen geht es auch schon zu zweit, aber mit mehr Leuten macht es mehr Spaß.)

Veröffentlicht unter Claudia Sperlich, Eigentlich Sprache, Wortspiel | Tags , , , , | 2 Kommentare

Grummelgedanken

Ich bin gerade etwas kränklich und zu nicht viel zu gebrauchen. Mehr als Herumlungern geht nicht. Also pussele ich an meinem Computer herum, lehre ihn ein paar neue Tricks und stelle mich dabei nicht besonders klug an.
Außerdem lese ich mal wieder die Meinungen anderer Leute. Einige find ich richtig gut, andere nicht. Vor allem stößt mir mal wieder auf:

Demokratie ist, nach Meinung sehr vieler Menschen, für Gute (d.h. für sie selbst und noch ein paar andere Leute). Die Bösen läßt man in glühenden Pantoffeln tanzen, bis sie tot umfallen (oder was sonst noch an richtig ekligen Strafen in der Märchenwelt zu finden ist). Das weiß ich zwar auch ohne Internet, ein Pausengespräch in der Altenpflege oder sonstigen sozialen Jobs genügt da völlig. Aber mit Internet bekommt man es noch häufiger mit.

Wir sind also alle mal ganz demokratisch, das heißt, wer gut oder zumindest nur ein bißchen schlecht ist, bekommt auch einen fairen Prozess – und die richtig Schlimmen dürfen angeprangert, gefoltert und ermordet werden, am besten alles durch Selbstjustiz. Und nein, das sauge ich mir nicht aus den Fingern, das lese ich im Netz.

Manchmal denke ich, ein aufgeklärter Monarch wäre für Deutschland vielleicht doch besser. Der könnte zu solchen Leuten zum Beispiel sagen: “Heb Er sich weg mit Seinen unausgegorenen Ideen!” – und vernünftig handeln, wenn es kein anderer tut.

Blöd ist nur, daß auch die besten Monarchen oft so strunzdumme Nachfolger haben, und daß man sie schwerer wieder loskriegt als demokratisch gewählte Leute.

Veröffentlicht unter Claudia Sperlich, Eigentlich blöd | Tags , , , , , | 2 Kommentare

Impressionen aus Schwäbisch Hall

Gestern ….

Baumtrilogie in Schwäbisch Hall






Himmelslicht

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Das Hotel Hohenlohe ist der Ort, wo ich …

… eine Steckerleiste farblich passend zu meinem MAC bekommen habe. :grin:

Sylvia

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Das Leid der Welt

… fühlen manche Leute auf ihrem Haupte versammelt. Und dann entlassen sie es durch den Mund in steter Rede.
Da hülfe aufstehen und weggehen oder fesseln und knebeln – aber man ist ja wohlerzogen. Eigentlich schade.

Veröffentlicht unter Claudia Sperlich, Eigentlich blöd | Tags , , , | 2 Kommentare