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Kurzes Winke Winke aus meinem Garten
Heuer hab ich noch gar nicht soviel photographiert im Garten. Hm. Naja, kommt schon noch …
Sylvia
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verkaffee
Bin grad am Ausmisten, also am *was gehört noch zu mir und was nicht mehr soooo* und da ist mir ein Nespresso Edelstahlkapselspender (was für ein Wort !) in die Hände gefallen, den ich eigentlich nie richtig leiden konnte. Die schwarze Schachtel, in der die bunten Kapseln quadratisch angeordnet sind, die ist eher mein Geschmack.
Und was dem Aschenputtel früher die Töpfchen waren, in die es die schlechten öhm Bohnen ? geworfen hat, ist mir nun eine Internetverkaufsplattform, auf der man derlei veräußern kann.
Sinngemäß hätt ich den Spender unter Kaffee etc. eingereiht und da les ich doch tatsächlich die Überschrift *verkafe*, was man entweder als Flüchtigkeitsfehler beim Tippen interpretieren kann oder eine neue zusammengestauchte Wortkreation, um Kaffee zu verkaufen.
verkaffee – eben
Sylvia
PS: Ein bissi später fahr ich dann noch in einen Wald und setze einen kupferfarbenen Superüberdrüberkitschgartenzwerg ebendort aus. Möge er viele Spaziergänger erschrecken, erfreuen oder Gefährten finden, die sich zu ihm gesellen. Den hab ich mal von Evi bekommen, sie möge es mir verzeihen, aber es für ihn nun wirklich an der Zeit zu gehen …
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Vielleicht passiert ein bißchen was Gefährliches…
… sagt die TEPCO, Betreiberin des Kernkraftwerks in Fukushima. Da ist mal wieder ein Leck, und es könnte, ja, vielleicht könnte es sein, daß das wirklich schädlich ist, fürs Meer und so. Man überprüft das jetzt.
Richtig traurig ist TEPCO allerdings darüber, daß sie finanzielle Verluste macht. Das ist ja auch schlimm. Denn wenn die Tepco pleite geht, werden die Leute, die jetzt überprüfen, ob radioaktive Abfälle im Meer richtig schlimm sind oder nicht, arbeitslos. Die Leute, die mit Sach- und Fachkenntnis havarierte Kernkraftwerke wieder flicken, wie ja in letzter Zeit eindrucksvoll zu bestaunen war, werden dann auch entlassen.
Aber vielleicht kann der japanische Staat die arbeitslos gewordenen Fachleute dann für eine Litschi und ein Ei ihr Leben riskieren lassen.
Veröffentlicht unter Claudia Sperlich, Eigentlich blöd
Tags Atomkraft, Claudia Sperlich, Umwelt, Zorn
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Gunkls Klapprechner
Ich habe jetzt einen neuen Klapprechner, der hat eine tatsächlich unpackbar tolle Bildschirmauflösung, aber er sieht aus wie ein halbherzig zurückgeworfenes Designunglück aus den Spätachzigern. Vermutlich ist der Rechner nur was für Profis oder wenigstens für Leute, die sich im Nimbus dessen, der nur auf die Performance schaut, sonnen wollen.
Entweder ich muß mir noch ein paar Fähigkeiten aneignen, die selbst diesen Rechner an seine Leistungsgrenzen bringen, oder ich muß damit leben, für jemanden gehalten zu werden, der nicht für jemanden gehalten werden will, der sich Rechner nur nach dem Aussehen kauft.
(…)
Seltsam; mein neuer Klapprechner hat mir jüngst anlässlich eines Kalendereintrags mitgeteilt, daß da schon wieder irgendwelche (ich hätte mir das durchlesen sollen) überstürzten Analgorithmen in einer überformatierten Anwendungsmakulatur ohne ersichtliche Fehlgriffe aus dem Dateigehäuse in ein Zwischenlager für verhaltensauffällige Dokumentenapplikationen geschubst worden wären, sollte ich nicht ausdrücklich oder wenigsten unverzüglich mit einer beliebigen Tastenkombination das betriebssystemseitige Aufentern am Schalter für den Bustakt in einen Zugriffsstandard umkompilieren.
Möglicherweise hab ich das aber auch eben nicht sooo genau gelesen. Mit „OK“ war die Sache dann jedenfalls vom Tisch. Vielleicht sollte ich meinem Klapprechner ein paar Druckertreiber wenigstens einmal vorstellen. Was die dann miteinander machen, geht mich ja im Grunde nix an.
Schlechtes Deutsch, grammatisch richtig
Derjenige, der denjenigen, der das Schild, das an der Straße, die von Berlin nach Potsdam führt, stand, stahl, überführt, wird belohnt.
Veröffentlicht unter Claudia Sperlich, Eigentlich Sprache, Wortspiel
Tags Claudia Sperlich, Sprache, Unsinn
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Geht nicht zornig schlafen ….
… bleibt wach und kämpft.
Öhm, der Spruch ist mir heute beim Keller aufräumen zugefallen.
Sylviaaaaaaa
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Einmal geht’s noch: Lässt die EU uns im Heilkräuterkraut ?
Allen voran: Die EU will die Heilkräuter nicht verbieten.
Richtig ist, dass die Qualitätsstandards für pflanzliche Arzneimittel erhöht werden.
Die Fakten bisher: 120.000 Menschen haben die Petition “Helfen Sie mit, das europaweite Verbot von natürlichen Heilpflanzen zu stoppen” unterschrieben, gerichtet war das gegen die EU Richtlinie 2004/24/EG, die THMPD – Traditional Herbal Medicinal Products Directive.
90.000 Pfund hat die britische Initiative ANH (Alliance for Natural Health) an Spenden verbucht. www.anh-europe.org
Die österreichische Apothekerkammer sagt so: ” Von Verbot ist keine Rede, die EU Richtlinie regle lediglich das Zulassungsverfahren traditioneller pflanzlicher Heilmittel, der Konsument kann weiterhin seine Tees und pflanzliche Mittel kaufen, wie zuvor.”
Als Medikament gelten jene, die als Arzneimittel genehmigt sind, alle anderen als Lebens- oder Nahrungsergänzungsmittel. Die einzige Einschränkung “Obskure Drogen aus dem Internet sind nicht mehr so leicht anzubringen”.
Verboten ist, Heilversprechen auf Packungen zu schreiben, die Kräuter enthalten, die nicht als traditionelle pflanzliche Arzneimittel zugelassen sind. (Zitat Bettina Kottas-Heldenberg, Geschäftsführerin der auf Heilkräuter und Tees spezialisierten Kottas Pharma GmbH Wien)
Die EU Richtlinie 2004/24/EG ist nicht neu und wird in Österreich seit 2006 umgesetzt.
Grund für die Aufregung dürfte das Auslaufen der Frist gewesen sein. (30.4.2011)
Grundsätzliche Kriterien, die trad. pflanzl. Arzneimittel erfüllen müssen, um eine Zulassung zu bekommen, sind:
Medizinische Verwendung seit mehr als 30 Jahren, davon 15 Jahre in der EU.
Ihre Anwendung muß ohne ärztliche Aufsicht möglich und sicher sein.
Die Wirkung muß nicht durch klinische Studien nachgewiesen werden, aber *plausibel* sein.
Die Qualität der Produkte muß den aktuellen Richtlinien entsprechen.
Nicht betroffen von der THMPD sind pflanzliche Arzneimittel, die in Apotheken nach ärztlichem Rezept oder Arzneibuch hergestellt werden.
Die EU Richtlinie verpflichtet die Produzenten für das Zulassungsverfahren Dossiers über ihre Produkte zu machen und das kostet naturgemäß Geld. Für die Kleinen hat das Nachteile, die werden sich die teuren Verfahren möglicherweise nicht leisten können.
Daher auch die Befürchtung, dass die Großen die Kleinen schlucken werden.
Hoffentlich bleiben die ihnen nicht im Magen liegen. Falls doch, kann man mit einem Magen-Darmtee Abhilfe schaffen. Mit einem zertifizierten, selbstverständlich.
Kotz.
Ergänzend sei aber hinzugefügt, dass man in diversen Internetmedikamenten Ziegelstaub sowie Verunreinigungen aller Art gefunden hat, die so richtig gesundheitsschädlich sind. Die Kontrollen sind hierfür mittlerweile sehr streng und Verstöße werden mit happigen Geldstrafen geahndet, belangt wird sowohl der Versender als auch der Empfänger.
Sylvia
PS: Quelle teilweise *Der Standard*
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