Sagte meine Mama heute zu mir. Der Spruch sei alt und auch Uroma und Oma hätten den schon verwendet.
Kennt das jemand ? Wie würdet ihr das interpretieren ?
Sylvia
Sagte meine Mama heute zu mir. Der Spruch sei alt und auch Uroma und Oma hätten den schon verwendet.
Kennt das jemand ? Wie würdet ihr das interpretieren ?
Sylvia
Das wertneutrale Wort Ideologie wird fast nur noch als Synonym für Fanatismus benutzt. ἰδεολογία, Ideenlehre, Weltanschauung, ist aber ein wertfreier Begriff. Geprägt wurde er in aufklärerischer Absicht als Gegenwort zu Obskurantismus, und man kann allenfalls sagen, daß der Begriff sehr häufig ebenso polemisch benutzt wird wie sein Gegenteil.
Jeder denkende Mensch hat eine Sichtweise, eine Art, die Welt anzuschauen. Das ist, wenn man nicht immer gleichgültig und unbeteiligt oder wankelmütig sein will, notwendig. Sobald eine größere Gruppe sich auf gemeinsame Grundsätze einigt, die mit einer gemeinsamen Weltsicht zu tun haben, kann man von einer Ideologie sprechen. Bei der Vielzahl von Arten, die Welt zu betrachten und zu erklären, ist klar, daß der Ausdruck Ideologie wertfrei ist; es gibt friedliche und kriegerische, menschenfreundliche und menschenverachtende Ideologien.
Wann immer nun eine Diskussion über etwas Wichtigeres als Katzen oder die nächste Sonntagsmahlzeit im Schwange ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann von beiden Seiten gesagt “Ihr bringt nur ideologische Gründe” oder Ähnliches.
Ich bekenne: Ja, ich habe zuweilen ideologische Gründe. Meine Sicht auf die Welt, meine Weltanschauung, meine Ideologie beinhaltet, daß man Menschen niemals umbringen darf, daß Demokratie eine feine Sache ist und Christentum desgleichen und in noch höherem Maße, daß Leben so knüppelhart wie goldig schön ist und noch einiges mehr. Sollte man mir (wie in letzter Zeit mehrmals geschehen) vorwerfen, aus ideologischen Gründen dies oder jenes zu tun oder zu sagen, kann ich also ganz gelassen antworten:
Ja, das stimmt. Weil ich auf die Welt schaue, mich umsehe, darüber nachdenke und Konsequenzen daraus ziehe. Das nennt man Ideologie.
Schön langsam wird’s was mit dem Garten, die Seerosen blühen um die Wette, die Lilien bemühen sich Schritt zu halten. Ich mag’s ja nicht so, wenn’s heiß ist, vertrag die Hitze nicht so gut, aber da muß ich wohl durch.
Meine Blumen und Pflanzen begleiten mich dabei.
Sylvia
(…) Ich als Paartherapeut. Das ist sicher lustig; ich hab Recht! Sie sagen mir Ihr Problem, und ich sage Ihnen, worin Ihr Irrtum dabei besteht. Seien Sie enttäuscht! Das schafft Klarheit! Das Enttäuschende an Enttäuschungen ist halt, daß die Täuschung, die da geentert wird, immer schöner ist als die Klarheit, die dann vorliegt. Wenn das, was man nachher weiß, besser ist als das, was man angenommen hat, dann ist man nicht enttäuscht.
Wir gehen immer davon aus, daß die Welt schlechter ist, als wir annehmen. Und wenn unsere Annahme widerlegt wird, und wir sehen, wie es wirklich ist, nämlich so schlecht, wie es ist, dann sind wir enttäuscht. Wenn’s besser ist, dann haben wir nicht einmal ein Wort dafür. Überrascht sind wir auch, wenn’s halt nur anders ist, das muß nicht besser oder schlechter sein, das genügt, wenn’s anders ist. Wenn’s schlechter ist, sind wir enttäuscht, wenn’s besser ist, haben wir dafür nicht einmal einen Namen. Was haben wir für ein Weltbild? Liegt das an der Welt oder liegt das an uns? Es liegt natürlich an uns.
Das ist ja in anderen Sprachen ja anders. Im Deutschen ist man enttäuscht und räumt damit ein, daß man sich eben getäuscht hat. Im Englischen ist man disappointed. Kühn! Ein Appointment ist eine Übereinkunft; da hat man sich etwas ausgemacht, einen Termin; zu einem gewissen Zeitpunkt ein bestimmtes Ereignis, und das hat die Gegenseite nicht eingehalten. Das ist ein völlig anderes Bild; ein Disappointment ist ein Vertragsbruch, den die Welt begangen hat, eine Enttäuschung ist das Eingeständnis eines Irrtums, den ich begangen habe.
Irgendwie paßt das so gar nicht zu uns. Weder zu den Deutschen noch zu den Österreichern. Zu den Deutschen nicht, weil sie sich nicht gerne irren, und zu den Österreichern nicht, weil sie es nicht gerne zugeben. (…)
Aus Gunkls Programm *Wir – schwierig*
Sylvia
Am Montag hab’ ich einen äußerst vergnüglichen philosophischen Nachmittag mit Gunkl verbracht. Er hatte uns für Sonntag Abend zwei Karten für die Vorstellung “Gunkl & Lesch- Über Anfänge und alles, was nicht eins ist” – geschenkt.
Das Programm dürfte einer Zeitkontraktion zum Opfer gefallen sein, denn kaum hatten wir uns auf die beiden eingestimmt, war es auch schon wieder zu Ende. Dabei hatte es laut meiner Uhr 2 Stunden und 20 Minuten gedauert, wobei letztere der Pause anheim fielen.
Gunkl & Lesch sind ein echtes Dreamteam, Gunkl immer ganz akurat mitten auf der Bühne stehend, während Lesch anschaulich die volle Bühnenbreite nutzt, um den Zuschauern die ganze Tragweite des Universums vor Augen zu führen.
Ein bissi hab ich mitgefilmt mit meinem Fotoapparat und ich bin grad dabei, das Video auf youtube hochzuladen. Hier treffen wir nun auf das Phänomen der Zeitdilatation, denn das lädt jetzt schon eine halbe Stunde und ich bin erst bei 26%. …
Kaffeepause und 1 Stunde später: 76% – hoffentlich schmiert das Programm jetzt in den letzten Minuten Stunden nicht ab.
Sodala, jetzt hab ich es geschafft ! Mein erstes Video hochgeladen, für 4 Minuten hab ich fast zwei Stunden gebraucht. Irgendwas stimmt ja da nicht, oder ?
Sylvia
1) Eine Kostbarkeit, die klon ich und kalkulier per Kilo den Preis
7 Buchstaben
2) Die Großeldtern wollen sühndige Schritte setzen
6 Buchstaben
3) Von dem Vertreter des Widderstands kannst du dir ein Sternbild machen
5 Buchstaben
4) Wenn es zur Rehvision kommt, mußt du nicht zahmräumen
4 Buchstaben
5) Steht in der Kumpelkammer auf der Limonadenseite
5 Buchstaben
6) Wollen wir Personal aufnehmen oder die Arbeit beenden ?
10 Buchstaben
7) Wer so pessimistisch denkt, bekommt beim Diavortrag Abzüge
7 Buchstaben
1) In die Jahre kommen wie Vatar und Muttar
6 Buchstaben
2) Damit kannst du dich im Kappitalismus behaubten.
5 Buchstaben
3) Es war zunächst um ihn nicht still, drum zog’s den Maler nach(!) Toulouse.
7 Buchstaben
4) Soweit wirs beim Funken verstandens haben, nimmt hier Ginger Parkettplatz.
6 Buchstaben
5) Die Vorschriften gelten für Surbstantive
6 Buchstaben
6) Hart hat es die Estin in Krems, weshalb ich sie nach Schleswig hol.
5 Buchstaben
… hier auf diesen heiligen Seiten landen.
Ihr könnt’ schon mal Kaffee holen, Wasser dazu nicht vergessen, Bleistift spitzen, interessiert dreinschauen und ein bissi warten, bis ich fertig bin.
Sylvia