Kann man Eigentliches fassen, wenn wir uns einfach treiben lassen ?
Sonnenuntergang von Sylvia's Terrasse aus
Will man Eigentliches binden, muss man sich da stark verwinden ?
Um *Eigentliches* auf den Grund zu gehen, muss man sich da selbst verstehen ?
Will man Eigentliches erfassen, muss man dann was Andres lassen ?
Will Eigentliches zu mir kommen, wird es dann auch angenommen ?
Will Eigentliches ich erleben, muss ich dann was von mir geben ?
Das Eigentliche – höchst abstrakt – zeigt uns die kalte Schulter nackt. Hab ihm ‘nen Mantel angeboten, doch wollt’ es lieber Erbsenschoten! Wer das versteht, der hat viel Glück, ich treibe lieber noch ein Stück.
Mich treibt es her, mich treibt es hin, worin liegt hier noch der Sinn ?
Brauchen wir den überhaupt, oder ist *so sein* denn auch erlaubt ?
Die Fragen sind höchst difizil, der Fragen sind hier reichlich viel. Wer sagt, das Eigentliche macht Sinn? Und wenn’s so wär, erkennt man ihn?
Der Weg, das ist der Reise Ziel, lösen kann sich hier gar viel, vom Weg des Sinnes abgekommen, wird das Ziel dann eigentlich verschwommen.
Den eigentlichen Sinn nicht zu erkennen, könnt’ man Ziel der Reise nennen
Will der Sinn ins Leben treten ? Als Gaststar – quasi ungebeten ?
Möglich wär es, schwer zu sagen, noch liegt er mir mehr im Magen.
Wird im Magen nicht lang bleiben, der Darm, der wartet schon bescheiden
Schwupp! Schon ist er weggespült, der Sinn, der unsinniglich wühlt.
Ab und weg und fort und hin, fließt er nun ab, der ew’ge Sinn.
Zum Abschied wir noch frömmelnd winken, bevor im Unsinn wir versinken
Als Grabbeigabe gibt’s statt Mäuschen, lediglich Petersiliensträuschen.
Der Sinn, der geht, der Unsinn kommt, gut, das sind wir schon gewohnt
Das Eigentliche – s’ist kaum zu fassen – hat einen Schrank, doch ohne Tassen.
Die Tassen sind im Schrank nicht drin, dann machen Borde auch nicht viel Sinn.
Versperren wird nicht nötig sein, außer jemand stellt was rein
Der Kasten ist mit Leere voll, kann mir mal jemand sagen, was das soll ?
Wenn Lehre in die Leere führt, dann hat’s der Kasten schon kapiert
Der Kasten hat so viele Ecken, da kann so manches drinnen stecken.
Zum Beispiel lustiges Getier, vielleicht jedoch nur ein Scharnier.
Kapiert ein Kasten, was er trägt? Wer nicht antwortet, lieber frägt.
Kann ein Wagen Kasten tragen ? - Wird man sich in Indien fragen.
Die Seelen dort in Kasten steigen, um sich karmisch zu verzweigen
Daraus wird dann ein Kastenwesen, mit vielen Armen, ohne Besen.
Noch eine Frage fällt mir ein: hat Eigentliches auch ein Bein?
Oder gar zwei, vier, sechs, acht, zehn? Dann kann es nämlich besser gehn!
Mit zehn, da soll es besser gehn ? nun, das werden wir noch sehn.
Der Kasten hat der Beine vier, steht stabil wie ein Klavier
Ein Klavier hat aber nur drei Beine, wo ist es bloß hin – das Eine ?
Stabiler es auf Dreien steht, drum macht Nr. 4 sich auf den Weg
Das eine will nun die Welt erkunden, hat sich selbst noch nicht gefunden
Auf einem Bein ist’s nicht stabil, erreicht man auch allein sein Ziel ?
Ein Bein kann manchmal schon genügen, sonst straft man einen Baumstamm Lügen.
EIn Baumstamm aber still nur steht, während Mensch so seiner Wege geht
Ist Stillstand aber hier das Ziel, nützt das zweite Bein nicht viel.
Auch eine Muschel hat nur ein Bein, der Speed müsst dann halt langsam sein
Sich im Wasser treiben lassen, da braucht man keine Beine fassen
Tentakeln braucht’s zum Austarieren, um sich durch’s Leben zu navigieren
Das mit dem Treiben klingt ganz gut, doch bei Tentakeln sei auf der Hut
Zum Austarieren reicht das Liegen, und sich im Wellenmeere wiegen
Im Meere wiegen, das klingt fein, das könnt für mich *erfolgreich* sein
Und falls dann kommt die große Welle, dann schwimmen wir halt auf die Schnelle.
Wir schwimmen, was das Zeug halt hält, - umarmen dabei die ganze Welt
Wir treiben, schwimmen und wir schiffen, auf den Sinn wird so gepfiffen
Schiff Ahoi, mein lieber Sinn, jetzt bist du also dahin
Wir werden ihn schon wieder finden, vielleicht sogar heimisch – unter den Linden ?
Lindern Linden Fernweh gar ? -den Duft der Ferne nehm ich wahr
Will man Eigentliches binden,
muss man sich da stark verwinden ?
Um *Eigentliches* auf den Grund zu gehen,
muss man sich da selbst verstehen ?
Will man Eigentliches erfassen,
muss man dann was Andres lassen ?
Will Eigentliches zu mir kommen,
wird es dann auch angenommen ?
Will Eigentliches ich erleben,
muss ich dann was von mir geben ?
Das Eigentliche – höchst abstrakt –
zeigt uns die kalte Schulter nackt.
Hab ihm ‘nen Mantel angeboten,
doch wollt’ es lieber Erbsenschoten!
Wer das versteht, der hat viel Glück,
ich treibe lieber noch ein Stück.
Mich treibt es her, mich treibt es hin,
worin liegt hier noch der Sinn ?
Brauchen wir den überhaupt,
oder ist *so sein* denn auch erlaubt ?
Die Fragen sind höchst difizil,
der Fragen sind hier reichlich viel.
Wer sagt, das Eigentliche macht Sinn?
Und wenn’s so wär, erkennt man ihn?
Der Weg, das ist der Reise Ziel,
lösen kann sich hier gar viel,
vom Weg des Sinnes abgekommen,
wird das Ziel dann eigentlich verschwommen.
Den eigentlichen Sinn nicht zu erkennen,
könnt’ man Ziel der Reise nennen
Will der Sinn ins Leben treten ?
Als Gaststar – quasi ungebeten ?
Möglich wär es, schwer zu sagen,
noch liegt er mir mehr im Magen.
Wird im Magen nicht lang bleiben,
der Darm, der wartet schon bescheiden
Schwupp! Schon ist er weggespült,
der Sinn, der unsinniglich wühlt.
Ab und weg und fort und hin,
fließt er nun ab, der ew’ge Sinn.
Zum Abschied wir noch frömmelnd winken,
bevor im Unsinn wir versinken
Als Grabbeigabe gibt’s statt Mäuschen,
lediglich Petersiliensträuschen.
Der Sinn, der geht, der Unsinn kommt,
gut, das sind wir schon gewohnt
Das Eigentliche – s’ist kaum zu fassen –
hat einen Schrank, doch ohne Tassen.
Die Tassen sind im Schrank nicht drin,
dann machen Borde auch nicht viel Sinn.
Versperren wird nicht nötig sein,
außer jemand stellt was rein
Der Kasten ist mit Leere voll,
kann mir mal jemand sagen, was das soll ?
Wenn Lehre in die Leere führt,
dann hat’s der Kasten schon kapiert
Der Kasten hat so viele Ecken,
da kann so manches drinnen stecken.
Zum Beispiel lustiges Getier,
vielleicht jedoch nur ein Scharnier.
Kapiert ein Kasten, was er trägt?
Wer nicht antwortet, lieber frägt.
Kann ein Wagen Kasten tragen ?
- Wird man sich in Indien fragen.
Die Seelen dort in Kasten steigen,
um sich karmisch zu verzweigen
Daraus wird dann ein Kastenwesen,
mit vielen Armen, ohne Besen.
Noch eine Frage fällt mir ein:
hat Eigentliches auch ein Bein?
Oder gar zwei, vier, sechs, acht, zehn?
Dann kann es nämlich besser gehn!
Mit zehn, da soll es besser gehn ?
nun, das werden wir noch sehn.
Der Kasten hat der Beine vier,
steht stabil wie ein Klavier
Ein Klavier hat aber nur drei Beine,
wo ist es bloß hin – das Eine ?
Stabiler es auf Dreien steht,
drum macht Nr. 4 sich auf den Weg
Das eine will nun die Welt erkunden,
hat sich selbst noch nicht gefunden
Auf einem Bein ist’s nicht stabil,
erreicht man auch allein sein Ziel ?
Ein Bein kann manchmal schon genügen,
sonst straft man einen Baumstamm Lügen.
EIn Baumstamm aber still nur steht,
während Mensch so seiner Wege geht
Ist Stillstand aber hier das Ziel,
nützt das zweite Bein nicht viel.
Auch eine Muschel hat nur ein Bein,
der Speed müsst dann halt langsam sein
Sich im Wasser treiben lassen,
da braucht man keine Beine fassen
Tentakeln braucht’s zum Austarieren,
um sich durch’s Leben zu navigieren
Das mit dem Treiben klingt ganz gut,
doch bei Tentakeln sei auf der Hut
Zum Austarieren reicht das Liegen,
und sich im Wellenmeere wiegen
Im Meere wiegen, das klingt fein,
das könnt für mich *erfolgreich* sein
Und falls dann kommt die große Welle,
dann schwimmen wir halt auf die Schnelle.
Wir schwimmen, was das Zeug halt hält,
- umarmen dabei die ganze Welt
Wir treiben, schwimmen und wir schiffen,
auf den Sinn wird so gepfiffen
Schiff Ahoi, mein lieber Sinn,
jetzt bist du also dahin
Wir werden ihn schon wieder finden,
vielleicht sogar heimisch – unter den Linden ?
Lindern Linden Fernweh gar ?
-den Duft der Ferne nehm ich wahr