Eigentlich eine Frage

Kann man Eigentliches fassen,
wenn wir uns einfach treiben lassen ?

Sonnenuntergang von Sylvia's Terrasse aus

Sonnenuntergang von Sylvia's Terrasse aus

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437 Antworten auf Eigentlich eine Frage

  1. Sylvia sagt:

    Will man Eigentliches binden,
    muss man sich da stark verwinden ?

  2. Sylvia sagt:

    Um *Eigentliches* auf den Grund zu gehen,
    muss man sich da selbst verstehen ?

  3. Sylvia sagt:

    Will man Eigentliches erfassen,
    muss man dann was Andres lassen ?

  4. Sylvia sagt:

    Will Eigentliches zu mir kommen,
    wird es dann auch angenommen ?

  5. Sylvia sagt:

    Will Eigentliches ich erleben,
    muss ich dann was von mir geben ?

  6. Martina F. sagt:

    Das Eigentliche – höchst abstrakt –
    zeigt uns die kalte Schulter nackt.
    Hab ihm ‘nen Mantel angeboten,
    doch wollt’ es lieber Erbsenschoten!
    Wer das versteht, der hat viel Glück,
    ich treibe lieber noch ein Stück. :razz:

  7. Sylvia sagt:

    Mich treibt es her, mich treibt es hin,
    worin liegt hier noch der Sinn ?

    Brauchen wir den überhaupt,
    oder ist *so sein* denn auch erlaubt ? :shock:

  8. Martina F. sagt:

    Die Fragen sind höchst difizil,
    der Fragen sind hier reichlich viel.
    Wer sagt, das Eigentliche macht Sinn?
    Und wenn’s so wär, erkennt man ihn?

  9. Sylvia sagt:

    Der Weg, das ist der Reise Ziel,
    lösen kann sich hier gar viel,
    vom Weg des Sinnes abgekommen,
    wird das Ziel dann eigentlich verschwommen.

    Den eigentlichen Sinn nicht zu erkennen,
    könnt’ man Ziel der Reise nennen :shock:

  10. Sylvia sagt:

    Will der Sinn ins Leben treten ?
    Als Gaststar – quasi ungebeten ? :shock:

  11. Martina F. sagt:

    Möglich wär es, schwer zu sagen,
    noch liegt er mir mehr im Magen.

  12. Sylvia sagt:

    Wird im Magen nicht lang bleiben,
    der Darm, der wartet schon bescheiden :shock:

  13. Martina F. sagt:

    Schwupp! Schon ist er weggespült,
    der Sinn, der unsinniglich wühlt. :mrgreen:

  14. Sylvia sagt:

    Ab und weg und fort und hin,
    fließt er nun ab, der ew’ge Sinn. :mrgreen:

  15. Martina F. sagt:

    Zum Abschied wir noch frömmelnd winken,
    bevor im Unsinn wir versinken :mrgreen:

  16. Martina F. sagt:

    Als Grabbeigabe gibt’s statt Mäuschen,
    lediglich Petersiliensträuschen. :lol:

  17. Sylvia sagt:

    Der Sinn, der geht, der Unsinn kommt,
    gut, das sind wir schon gewohnt :mrgreen:

  18. Martina F. sagt:

    Das Eigentliche – s’ist kaum zu fassen –
    hat einen Schrank, doch ohne Tassen. :mrgreen:

  19. Sylvia sagt:

    Die Tassen sind im Schrank nicht drin,
    dann machen Borde auch nicht viel Sinn.

    Versperren wird nicht nötig sein,
    außer jemand stellt was rein :shock:

  20. Sylvia sagt:

    Der Kasten ist mit Leere voll,
    kann mir mal jemand sagen, was das soll ? :mrgreen:

  21. Sylvia sagt:

    Wenn Lehre in die Leere führt,
    dann hat’s der Kasten schon kapiert :shock:

  22. Martina F. sagt:

    Der Kasten hat so viele Ecken,
    da kann so manches drinnen stecken.

  23. Martina F. sagt:

    Zum Beispiel lustiges Getier,
    vielleicht jedoch nur ein Scharnier.

  24. Martina F. sagt:

    Kapiert ein Kasten, was er trägt?
    Wer nicht antwortet, lieber frägt. :grin:

  25. Sylvia sagt:

    Kann ein Wagen Kasten tragen ?
    - Wird man sich in Indien fragen. :shock:

  26. Sylvia sagt:

    Die Seelen dort in Kasten steigen,
    um sich karmisch zu verzweigen :mrgreen:

  27. Martina F. sagt:

    Daraus wird dann ein Kastenwesen,
    mit vielen Armen, ohne Besen. :wink:

  28. Martina F. sagt:

    Noch eine Frage fällt mir ein:
    hat Eigentliches auch ein Bein? :shock:

  29. Martina F. sagt:

    Oder gar zwei, vier, sechs, acht, zehn?
    Dann kann es nämlich besser gehn! :mrgreen:

  30. Sylvia sagt:

    Mit zehn, da soll es besser gehn ?
    nun, das werden wir noch sehn. :arrow:

  31. Sylvia sagt:

    Der Kasten hat der Beine vier,
    steht stabil wie ein Klavier :shock:

  32. Sylvia sagt:

    Ein Klavier hat aber nur drei Beine,
    wo ist es bloß hin – das Eine ? :mrgreen:

  33. Sylvia sagt:

    Stabiler es auf Dreien steht,
    drum macht Nr. 4 sich auf den Weg :arrow:

  34. Sylvia sagt:

    Das eine will nun die Welt erkunden,
    hat sich selbst noch nicht gefunden :mrgreen:

  35. Sylvia sagt:

    Auf einem Bein ist’s nicht stabil,
    erreicht man auch allein sein Ziel ? :shock:

  36. Martina F. sagt:

    Ein Bein kann manchmal schon genügen,
    sonst straft man einen Baumstamm Lügen. :wink:

  37. Sylvia sagt:

    EIn Baumstamm aber still nur steht,
    während Mensch so seiner Wege geht ;-)

  38. Sylvia sagt:

    Ist Stillstand aber hier das Ziel,
    nützt das zweite Bein nicht viel. :shock:

  39. Martina F. sagt:

    Auch eine Muschel hat nur ein Bein,
    der Speed müsst dann halt langsam sein :lol:

  40. Sylvia sagt:

    Sich im Wasser treiben lassen,
    da braucht man keine Beine fassen :mrgreen:

  41. Sylvia sagt:

    Tentakeln braucht’s zum Austarieren,
    um sich durch’s Leben zu navigieren :-)

  42. Martina F. sagt:

    Das mit dem Treiben klingt ganz gut,
    doch bei Tentakeln sei auf der Hut :shock:

  43. Martina F. sagt:

    Zum Austarieren reicht das Liegen,
    und sich im Wellenmeere wiegen :grin:

  44. Sylvia sagt:

    Im Meere wiegen, das klingt fein,
    das könnt für mich *erfolgreich* sein :razz:

  45. Martina F. sagt:

    Und falls dann kommt die große Welle,
    dann schwimmen wir halt auf die Schnelle. :mrgreen:

  46. Sylvia sagt:

    Wir schwimmen, was das Zeug halt hält,
    - umarmen dabei die ganze Welt :smile:

  47. Sylvia sagt:

    Wir treiben, schwimmen und wir schiffen, :mrgreen:
    auf den Sinn wird so gepfiffen :shock:

  48. Martina F. sagt:

    Schiff Ahoi, mein lieber Sinn,
    jetzt bist du also dahin :wink:

  49. Sylvia sagt:

    Wir werden ihn schon wieder finden,
    vielleicht sogar heimisch – unter den Linden ? :mrgreen:

  50. Sylvia sagt:

    Lindern Linden Fernweh gar ?
    -den Duft der Ferne nehm ich wahr :shock: