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	<title>Eigentliches.com &#187; Literatur</title>
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		<title>Die Teetasse</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2012 20:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Sperlich]]></category>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war einmal eine blau geblümte Teetasse, die war aus der Mode gekommen und außerdem behindert, denn sie hatte nach einem schweren Sturz einen Sprung und keinen Henkel mehr. Deshalb stand sie nicht mehr im Vitrinenschrank oder auf dem Teetisch, &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2012/06/die-teetasse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal eine blau geblümte Teetasse, die war aus der Mode gekommen und außerdem behindert, denn sie hatte nach einem schweren Sturz einen Sprung und keinen Henkel mehr. Deshalb stand sie nicht mehr im Vitrinenschrank oder auf dem Teetisch, sondern unter einem Heizungsventil, das stündlich zwölf Tropfen Wasser entließ.<br />
Tropfenweis lauwarmes Brackwasser ist schlimm für eine Teetasse, die feinsten Assam und Darjeeling gewohnt ist, den rauchigen Geschmack von Lapsang Souchong schätzt und den blumigen Duft von Earl Grey. Die Diele unter ihr versicherte ihr zwar, sie sei der nettesteTropfenfänger, der ihr jemals das Wasser vom Leibe gehalten habe, aber die Diele war nordische Kiefer und ziemlich astig, und die Tasse fühlte sich von ihrer naturburschenhaften Derbheit peinlich berührt und dankte nur mit herablassender Höflichkeit. Die Heizung war ihr vollends peinlich, sie rülpste und blubberte zuweilen und erzählte unbekümmert von ihren Hitzewallungen und der schweren Verdaulichkeit russischen Erdgases.<br />
Die Tasse schwieg hochmütig und dachte an das zarte Klingeln von Kandis und das schmeichelnde Gefühl, wenn die Sahnetröpfchen sich in ihre feinen Poren schmiegten. Das Wasser tropfte beharrlich in sie.<br />
Plötzlich hörte sie ein leises, wohliges Seufzen in ihrem Inneren. &#8220;Hach&#8221;, klang es, &#8220;hach, hier isses schön.&#8221; Die Tasse erschrak. &#8220;Wer ist dort?&#8221; fragte sie bang, und die zarte, schläfrige Stimme antwortete: &#8220;Ich bin da. Hach, isses schön.&#8221; &#8220;Wer sind Sie?&#8221; fragte die Tasse, &#8220;Und wo genau sind Sie?&#8221; &#8220;Ich bin ich. Ich bin in der nassen Welt.&#8221; &#8220;In der nassen Welt?&#8221; fragte die Tasse, &#8220;Meinen Sie, im Wasser?&#8221; &#8220;Nasse Welt. Nur hier, wo ich bin, ist nasse Welt. Nur wo nasse Welt ist, bin ich.&#8221; Die Tasse fühlte einen weiteren Tropfen in sich fallen, und die Stimme seufzte behaglich. &#8220;Infusorium&#8221;, sagte sie. &#8220;Ich bin das. Ein Infusorium.&#8221;<br />
&#8220;Ich bin eine Teetasse&#8221;, sagte die Teetasse, &#8220;und ich habe schon oft Nässe aufgenommen und abgegeben. Aber einem Infusorium bin ich dabei noch nie begegnet.&#8221; &#8220;Manche Nässe ist heiß&#8221;, sagte das Infusorium. &#8220;Die mag ich nicht.&#8221; &#8220;Guter Tee muß kochend heiß sein&#8221;, dozierte die Tasse. &#8220;Nässe muß lau sein&#8221;, widersprach das Infusorium. &#8220;Lau ist gut.&#8221;<br />
Die Tasse schwieg. Das Infusorium schien nicht besonders gewitzt zu sein, die Diele war ein Prolet, und sie hätte lieber einen Hammer als die Heizung in ihrer Nachbarschaft gehabt. Sie schwieg und langweilte sich mehrere Tage lang. Das Infusorium seufzte gelegentlich wohlig, die Diele knarzte ein paar Worte über die unermeßlichen Wälder, zu denen sie ursprünglich gehörte, die Heizung blubberte freundlich, und ganz selten meldete sich sogar die zarte Stimme des Erdgases, das aber stets nur sagte &#8220;Hach, hach&#8230; Erdentiefe&#8230; hach&#8230;&#8221; (und dagegen war das Infusorium noch spritzig).</p>
<p>Irgendwann kam der Klempner und wechselte das Heizungsventil aus. Das neue Ventil war streng und hielt dicht, und die Tasse landete gemeinsam mit dem alten Ventil im Müll. Ich glaube aber nicht, daß sie sich noch angefreundet haben. Angeblich soll die Tasse im Mülleimer gesagt haben: <em>Sic transit gloria mundi.</em> Und solche Leute reden nicht mit Heizungsventilen, nicht einmal dann, wenn ihnen der Henkel fehlt.</p>
<p>© Claudia Sperlich</p>
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		<title>Georg Büchner ist tot, es lebe Georg Büchner!</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 23:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Sperlich]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Büchner]]></category>
		<category><![CDATA[Leonce und Lena]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Und das seit 175 Jahren. Schon gut: so einen monarchistischen Nachruf hätte der frühvollendete Revolutionär nicht gewollt. Wenigstens nicht ernsthaft, aber Leonce und Lena, diese zauberhafte Komödie, beweist ja, daß er Humor hatte. Passend zur derzeitigen Hoffnung auf ein taugliches &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2012/02/georg-buchner-ist-tot-es-lebe-georg-buchner/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und das seit 175 Jahren.<br />
Schon gut: so einen monarchistischen Nachruf hätte der frühvollendete Revolutionär nicht gewollt. Wenigstens nicht ernsthaft, aber <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Leonce+und+Lena" target="_blank">Leonce und Lena</a>, diese zauberhafte Komödie, beweist ja, daß er Humor hatte.<br />
Passend zur derzeitigen Hoffnung auf ein taugliches Staatsoberhaupt für Deutschland zitiere ich den Schluß des genannten Stückes:</p>
<blockquote><p>Und ich werde Staatsminister, und es wird ein Dekret erlassen, daß, wer sich Schwielen in die Hände schafft, unter Kuratel gestellt wird; daß, wer sich krank arbeitet, kriminalistisch strafbar ist; daß jeder, der sich rühmt, sein Brot im Schweiße seines Angesichts zu essen, für verrückt und der menschlichen Gesellschaft gefährlich erklärt wird; und dann legen wir uns in den Schatten und bitten Gott um Makkaroni, Melonen und Feigen, um musikalische Kehlen, klassische Leiber und eine commode Religion!</p></blockquote>
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		<title>Ich schreibe wie Dingsda</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 06:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Sperlich]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich blöd]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich so richtig bauchpinseln will, kann seinen Schreibstil im Netz analysieren lassen. Da kommt dann heraus, daß man schreibt wie irgendein so richtig berühmter Autor. Ich hab es versucht. Je nachdem, welchen meiner Texte ich eingebe, schreibe ich wie &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2012/02/ich-schreibe-wie-dingsda/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich so richtig bauchpinseln will, kann seinen Schreibstil im Netz <a href="http://ich-schreibe-wie.de/" target="_blank">analysieren lassen</a>. Da kommt dann heraus, daß man schreibt wie irgendein so richtig berühmter Autor.<br />
Ich hab es versucht. Je nachdem, welchen meiner Texte ich eingebe, schreibe ich wie Fontane, wie Kipling, wie Rowling. Nun ja, das ist schmeichelhaft &#8211; allerdings war ich immer der Meinung, daß die drei doch recht verschieden sind.<br />
Also gab ich einen wundervollen literarischen Wutausbruch von <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Luther,+Martin/Luther-Bibel+1545/Privileg+und+Warnung/Luthers+Warnung+an+die+Drucker+von+1541" target="_blank">Martin Luther</a> ein. Und was sagt der große Analysator? <em>Ich schreibe wie Friedrich Nietzsche.</em></p>
<p>Hm. Luther wie Nietzsche. Sperlich wie Kipling. Rowling wie Fontane (ergibt sich aus Obengesagtem durch wenige logische Schritte). Das ist schon sonderbar genug!</p>
<p>Dann aber kam ich darauf, einige im Netz gefundene wirklich sehr schreckliche Konsalik-Zitate analysieren zu lassen. Und dies Teufelsding behauptete, das sei <em>wie Erich Maria Remarque</em>. Also echt&#8230; das ist doch glatte Verleumdung! Üble Nachrede! Armer Remarque, nein, das haben Sie nicht verdient.</p>
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		<title>Geschützt: Als Tatort ginge es folgendermaßen:</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 20:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Sperlich]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.]]></description>
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		<title>Lesestoff</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 21:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eigentlich eine Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist dunkel und kühl, also werft die Kerzen an, kocht Tee, stellt Kekse bereit und lest, was das Zeug hält! Ganz ohne jedes Eigeninteresse, aus purer Nächstenliebe, schlage ich hier einiges vor. Zunächst mal natürlich alles aus dem Sperlich &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2011/11/lesestoff/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist dunkel und kühl, also werft die Kerzen an, kocht Tee, stellt Kekse bereit und lest, was das Zeug hält!<br />
Ganz ohne jedes Eigeninteresse, aus purer Nächstenliebe, schlage ich hier einiges vor.<br />
Zunächst mal natürlich alles aus dem <a href="http://sperlichverlag.de/buchladen.htm" target="_blank">Sperlich Verlag Berlin</a> &#8211; Erzählungen und Gedichte.<br />
Und dann, wenn Ihr es gerade nicht in den nächsten Buchladen schafft und online nicht kaufen wollt (was ich gut verstehe), gibt es im Netz noch <a href="http://kalliopevorleserin.wordpress.com/eigene-werke/geschichten/der-weihnachtsengel/" target="_blank">die ein</a> <a href="http://kalliopevorleserin.wordpress.com/eigene-werke/geschichten/vaters-werkstatt/" target="_blank">oder andere</a> <a href="http://kalliopevorleserin.wordpress.com/eigene-werke/geschichten/der-eseltausch/" target="_blank">nicht ganz unpassende</a> <a href="http://kalliopevorleserin.wordpress.com/eigene-werke/geschichten/oh-du-lieber-augustin/" target="_blank">Geschichte</a>.</p>
<p>Wie gesagt, das ist jetzt weder geschäftliches Interesse noch Prahlerei, sondern einfach ein netter, selbstloser Literaturtip, sonst nichts.</p>
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		<title>Barocke Gartenkunst in Hexametern</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 20:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eigentlich eine Buchvorstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Garten & Grünzeugs]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Hexameter]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[René Rapin]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich auf meinem Weblog schon berichtete, ist meine Mammutübersetzung der Hortorum Libri IV &#8211; der vier Bücher über Gärten &#8211; von René Rapin seit kurzem fertig. Das Buch wird im Januar oder Februar als zweisprachige Ausgabe erscheinen. Der lateinische &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2011/11/barocke-gartenkunst-in-hexametern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich auf meinem Weblog <a href="http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2011/11/09/renatus-rapinus-perfectus/" target="_blank">schon berichtete</a>, ist meine Mammutübersetzung der Hortorum Libri IV &#8211; der vier Bücher über Gärten &#8211; von <a href="http://www.newadvent.org/cathen/12648a.htm" target="_blank">René Rapin</a> seit kurzem fertig. Das Buch wird im Januar oder Februar als zweisprachige Ausgabe erscheinen. Der lateinische Text ist in der <a href="http://www.hs-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost17/Rapinus/rap_hor0.html" target="_blank">Bibliotheca Augustana</a> zu lesen.</p>
<p>Rapin fand neben seinen Aufgaben als Ordenspriester und Gymnasiallehrer noch Zeit, in lateinischer Sprache, im Stile <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vergil" target="_blank">Vergils</a>, zu dichten. Die Bücher über den Gartenbau entstanden als Antwort auf Vergils Bücher vom Landbau (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georgica" target="_blank">Georgica</a>) und beschreiben einerseits in klassischem Latein den barocken Gartenbau, sowohl das Aussehen wie die Arbeitsmethoden (und spannenderweise auch solche Dinge wie die erste hydraulische Pumpe &#8211; eine echte Anforderung in einer Sprache, die hierfür keine Wörter kannte). Andererseits schweift Rapin immer wieder in mythologische Gefilde ab. Dabei erfindet er, wie in seiner Zeit üblich, Sagen, die nur scheinbar antik sind, übernimmt aber auch viel von antiken Autoren, kleidet es nur in eigene Worte.</p>
<p>Die Entstehung der Rose aus einer kriegerischen Königin ist tatsächlich eine antike Sage, die Rapin besonders schön ausmalt.</p>
<blockquote><p>Das Gerücht behauptet – zu Unrecht &#8211; sie sei aus dem Stamme<br />
Der Amazonen. Doch Griechin war sie, Gesetze gab sie<br />
Dem Zweimeerland Korinth; ihr Ruhm flog durch griechische Städte<br />
Durch ihr Verdienst. Schon verlangte ganz Achaia die Nymphe<br />
Und verlangte nach Königen aus ihrem hohen Geblüte.<br />
Vor allen anderen aber gingen der Krieger Halesus<br />
Und der Isissohn Brias, der seiner Geburt sich rühmte<br />
Aus dem siebenarmigen Nil; mit seiner Doppelaxt kam auch<br />
Arcas und legte den Lorbeer und seine Kriegstrophäen,<br />
Die er siegreich auf Thebens Gefilden zuhauf errungen<br />
Hatte, in der nämlichen Hoffnung zu Füßen der Fürstin.<br />
Diese aber war eitel (die Eitelkeit kam von der Schönheit),<br />
Sagte: Erlangen dürft ihr mich nicht durch diese Künste,<br />
Denn um mich muß man kämpfen, nicht bitten. &#8211; Und sie erträgt nicht,<br />
Jene Beharrlichen anzuhören, und führt die Menge<br />
Und die bewaffneten Ältesten mit sich und schlüpft in den Tempel.<br />
Denn ein Tempel, geweiht dem Sonnengott und seiner Schwester<br />
Stand dort. &#8211; Die ganze Menge folgt ihren Schritten, zum Altar<br />
Kommt die Jungfrau und fleht zur Göttin um Schutz ihrer Reinheit.<br />
Sieh aber, wutentbrannt laufen herbei so Halesus wie Arcas<br />
Und der Isissohn Brias, und ein großer Teil ihrer Leute,<br />
Sie erbrechen die Türen, es kommt zum Kampf, und inmitten<br />
Tausend Waffen widersteht sie mit ihrem ganzen<br />
Volk, die Königin glüht vor Begeistrung, verjagt die Freier.<br />
Hatte nun ihre Kühnheit gepaart mit Keuschheit den Augen<br />
Größeres Feuer hinzugefügt, oder war ihre Schönheit,<br />
Die Rhodanthe völlig umfloß, in Waffen gestiegen -<br />
Da sie mit glutvollen Augen in herrlichem Licht erstrahlte,<br />
Staunte das Volk, und alle schrieen laut, eine Göttin<br />
Solle Rhodanthe sein, hinweg mit den großen Bildern<br />
Der Diana; sie stellten auf den Altar die Fürstin,<br />
Warfen Diana fort. Das Unrecht, das seiner Schwester<br />
Zugefügt war, bewegte des Bruders Gemüt, und rasend<br />
Schleuderte Phoebus schräge fallenden Lichtes Strahlen,<br />
Die verletzte Gottheit zu rächen. Durch dieses Leuchten<br />
Fühlt Rhodanthe erstmals vor ihrer Göttlichkeit Abscheu,<br />
Denn ihr Fuß wird gefesselt an den Altar und haftet<br />
An den Stein durchdringenden Wurzeln. Schon treibt sie grüne<br />
Zweige, ringt ihre Hände. Mutlos und schwach ist sie, aber<br />
Noch eine Königin; schicklich ist selbst die Art der Verwandlung.<br />
Schöne Blume ist sie, die einst so schöne Rhodanthe.<br />
Glücklich wäre sie, hätte man nie der göttlichen Ehren<br />
Oder so großer Liebe sie für würdig befunden.<br />
Aber das Volk, das wegen Dianas verletzter Hoheit<br />
In ein schreckliches Dornengestrüpp verwandelt wurde,<br />
Ist bereit, die Fürstin mit spitzen Geschossen zu schirmen.<br />
Brias wird zum Würmchen, Arcas zur Hummel, Halesus<br />
Wird zum Schmetterling, und sie bewahren die erste Liebe<br />
Zu der Blume, umschmeicheln die Rose durch häufiges Fliegen<br />
Unaufhörlich im Wettstreit, umkreisen die Duftende täglich.</p>
<p>© der Übersetzung: Claudia Sperlich</p></blockquote>
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		<title>Blog Action Day 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 22:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eigentlich Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Sprache]]></category>
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		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Logau]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Um das Essen geht es in diesem Jahr beim Blog Action Day &#8211; und das heißt auch, es geht um das Essen, das viele Leute nicht haben. Ich habe mich wieder einmal beteiligt und nach mehreren gescheiterten Anläufen, etwas Sinnvolles &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2011/10/blog-action-day-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Um das Essen geht es in diesem Jahr beim <a href="http://blogactionday.org/" target="_blank">Blog Action Day</a> &#8211; und das heißt auch, es geht um das Essen, das viele Leute nicht haben.<br />
Ich habe mich wieder einmal beteiligt und nach mehreren gescheiterten Anläufen, etwas Sinnvolles und Originelles über <em>Essen und Kult</em> oder über <em>Essen und Gerechtigkeit</em> zu schreiben, bin ich wieder einmal bei dem gelandet, wovon ich wirklich etwas verstehe &#8211; bei der Literatur.</p>
<p>Und <a href="http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2011/10/16/brot-und-hunger/" target="_blank">hier geht es zu meinem Beitrag</a>.</p>
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		<title>Feuertage!</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 07:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eigentlich eine Buchvorstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Patricia Koelle]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Sperlich Verlag Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsch-amerikanische Autorin Patricia Koelle hat mit ihrem neuen Band Feuertage. Erzählungen für ein wunderbares Lesevergnügen gesorgt. Ab sofort kann man das im Sperlich Verlag Berlin erschienene Buch kaufen, lesen und verschenken.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsch-amerikanische Autorin <a href="http://www.patriciakoelle.homepage.t-online.de/" target="_blank">Patricia Koelle</a> hat mit ihrem neuen Band <a href="http://sperlichverlag.de/vorschau%206/vorschau.html" target="_blank">Feuertage. Erzählungen</a>  für ein wunderbares Lesevergnügen gesorgt. Ab sofort kann man das im Sperlich Verlag Berlin erschienene Buch kaufen, lesen und verschenken.</p>
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		<title>Ein Traumnest und ein Grashüpfer</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 11:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Sperlich]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich eine Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Patricia Koelle]]></category>
		<category><![CDATA[Sperlich Verlag Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Traumnest]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Imprint Grashüpfer steht im Sperlich Verlag Berlin für Kinder- und Jugendliteratur. Das erste Buch in dieser Abteilung des Verlages ist nun zu haben: Patricia Koelle: Traumnest (ISBN 978393927463; 5,90 €). Eine Geschichte aus Meerwasser und Sand gebacken für kleine &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2011/09/ein-traumnest-und-ein-grashupfer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Imprint <a href="http://sperlichverlag.de/grashuepfer.htm" target="_blank">Grashüpfer</a> steht im Sperlich Verlag Berlin für Kinder- und Jugendliteratur. Das erste Buch in dieser Abteilung des Verlages ist nun zu haben:</p>
<p><a href="http://www.patriciakoelle.homepage.t-online.de/" target="_blank">Patricia Koelle</a>: <a href="http://sperlichverlag.de/vorschau%205/vorschau.html" target="_blank">Traumnest</a> (ISBN 978393927463; 5,90 €).<br />
Eine Geschichte aus Meerwasser und Sand gebacken für kleine und große Träumer.</p>
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		<title>Selbstversuch &#8211; ein Sonett</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 09:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Sperlich]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Reimt sich Eigentlich]]></category>
		<category><![CDATA[Coffein]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Um ein Gift genauer zu erkunden, habe ich es in mein Blut gegossen, ist es mir durch Herz und Hirn geflossen, hat die Lust nach Ruhe unterbunden, Läßt mich Müdigkeit nicht mehr empfinden, Hunger nicht und keine Langeweile. Leben rauscht &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2011/07/selbstversuch-ein-sonett/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Um ein Gift genauer zu erkunden,<br />
habe ich es in mein Blut gegossen,<br />
ist es mir durch Herz und Hirn geflossen,<br />
hat die Lust nach Ruhe unterbunden,</p>
<p>Läßt mich Müdigkeit nicht mehr empfinden,<br />
Hunger nicht und keine Langeweile.<br />
Leben rauscht und Traum verfliegt in Eile,<br />
Nächte, kurz, voll Schreckensbilder, schwinden.</p>
<p>Arbeit fliegt voran fast wie sie sollte,<br />
Leben ist so wild wie ich es wollte,<br />
und ich zittre durch die Sommertage.</p>
<p>Diese tintendunkle Sucht zu leben,<br />
diese Überwachheit anzustreben,<br />
gibt mir Lust und Schaffenskraft und Plage.</p>
<p>© Claudia Sperlich</p>
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