<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Eigentliches.com &#187; Übersetzung</title>
	<atom:link href="http://www.eigentliches.com/tag/ubersetzung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.eigentliches.com</link>
	<description>Eigentlich ist dies ein Blog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 19 Jul 2020 18:55:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Latein und Deutsch für Gartenfreunde</title>
		<link>http://www.eigentliches.com/2013/03/latein-und-deutsch-fur-gartenfreunde/</link>
		<comments>http://www.eigentliches.com/2013/03/latein-und-deutsch-fur-gartenfreunde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 12:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Sperlich]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich eine Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Latein]]></category>
		<category><![CDATA[René Rapin]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eigentliches.com/?p=22382</guid>
		<description><![CDATA[So edel leinengebunden sieht sie nun aus, die zweisprachige Ausgabe von René Rapins Lehrgedicht über den Gartenbau. Meine Übersetzung ist nun käuflich! Und wer das tut, unterstützt damit auch noch eine arme Dichterin und Übersetzerin.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So edel leinengebunden sieht sie nun aus, die zweisprachige Ausgabe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Rapin" target="_blank">René Rapins</a> <a href="http://www.amazon.de/Hortorum-Libri-IV-Textkritische-%C3%9Cbersetzung/dp/3897397668/ref=lh_ni_t?ie=UTF8&amp;psc=1&amp;smid=A3JWKAKR8XB7XF" target="_blank">Lehrgedicht über den Gartenbau</a>.<br />
Meine Übersetzung ist nun käuflich! Und wer das tut, unterstützt damit auch noch eine arme Dichterin und Übersetzerin.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/8567533349/" title="Hortorum Libri IV von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8386/8567533349_e26b81ce0a.jpg" width="240" height="305" alt="Hortorum Libri IV"></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.eigentliches.com/2013/03/latein-und-deutsch-fur-gartenfreunde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lears Onkel</title>
		<link>http://www.eigentliches.com/2012/06/lears-onkel/</link>
		<comments>http://www.eigentliches.com/2012/06/lears-onkel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 08:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Sperlich]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Reimt sich Eigentlich]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Lear]]></category>
		<category><![CDATA[Nonsense]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Unsinn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eigentliches.com/?p=20867</guid>
		<description><![CDATA[Gestern habe ich Edward Lears ergreifende Ballade über das abenteuerliche Leben seines Onkels ins Deutsche gebracht. Wahrlich lesenswert! Was meinem Onkel Arly geschah Onkel Arly, unvergessen! Der auf Gerstenstroh gesessen Stundenlang in Nacht und Ruh, In des Blätterdickichts Stille, Auf &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2012/06/lears-onkel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Lear" target="_blank">Edward Lears</a> ergreifende <a href="http://www.nonsenselit.org/Lear/pw/arly.html" target="_blank">Ballade</a> über das abenteuerliche Leben seines Onkels ins Deutsche gebracht. Wahrlich lesenswert!</p>
<p><strong>Was meinem Onkel Arly geschah</strong></p>
<p>Onkel Arly, unvergessen!<br />
Der auf Gerstenstroh gesessen<br />
Stundenlang in Nacht und Ruh,<br />
In des Blätterdickichts Stille,<br />
Auf der Nase eine Grille,<br />
Bahnfahrschein in Hutes Hülle<br />
(Aber viel zu eng die Schuh).</p>
<p>Jung verprasst er seine Habe,<br />
Und er ging am Wanderstabe<br />
Bis zum fernen Löffelberg.<br />
Und zur goldnen Abendsonne<br />
Schaut er täglich voller Wonne,<br />
Sang: „O Welt, du Wunderzone!<br />
Staunenswertes Wunderwerk!</p>
<p>Wie die Völker alter Zeiten<br />
Lebte er auf Bergesweiten<br />
Von der eignen Arbeit nur,<br />
Mal als Lehrer für die Kleinen,<br />
Manchmal auch durch bloßes Weinen<br />
Oder durch Verkauf von kleinen<br />
Flaschen mit Verjüngungskur.</p>
<p>Morgens beim Spazierengehen<br />
Sah durch windbewegte Schlehen<br />
Er ein weißes Viereck blühn;<br />
War ein Fahrschein Erster Klasse;<br />
Und er kniet, daß er ihn fasse,<br />
Und da sprang auf seine Nase<br />
Eine Grille, erbsengrün.</p>
<p>Niemals, niemals mehr, o nimmer<br />
Ließ die Grille ihn, und immer,<br />
Morgens früh, in Nacht und Ruh,<br />
Teures Kleinod, treu und bieder,<br />
Zirpt sie ihre frohen Lieder,<br />
Was ihn freute immer wieder<br />
(War’n auch viel zu eng die Schuh).</p>
<p>Und in dreiundvierzig Jahren,<br />
Bis die Schuh’ in Fetzen waren,<br />
Durch die Berge immerzu<br />
Ging bald jodelnd er, bald leise,<br />
Bis nach Borley ging die Reise,<br />
In der Ahnen Wirkungskreise<br />
(Aber viel zu eng die Schuh).</p>
<p>Onkel Arly ist im Frieden<br />
Auf dem Gerstenstroh verschieden,<br />
Und man bettet’ ihn zur Ruh<br />
In des Blätterdickichts Stille,<br />
Mit dem Hut als Fahrscheinhülle,<br />
Mit der immertreuen Grille<br />
(Aber viel zu eng die Schuh).</p>
<p>© der Übersetzung: Claudia Sperlich</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.eigentliches.com/2012/06/lears-onkel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Barocke Gartenkunst in Hexametern</title>
		<link>http://www.eigentliches.com/2011/11/barocke-gartenkunst-in-hexametern/</link>
		<comments>http://www.eigentliches.com/2011/11/barocke-gartenkunst-in-hexametern/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 20:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Sperlich]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich eine Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentlich Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Garten & Grünzeugs]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Hexameter]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[René Rapin]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eigentliches.com/?p=19420</guid>
		<description><![CDATA[Wie ich auf meinem Weblog schon berichtete, ist meine Mammutübersetzung der Hortorum Libri IV &#8211; der vier Bücher über Gärten &#8211; von René Rapin seit kurzem fertig. Das Buch wird im Januar oder Februar als zweisprachige Ausgabe erscheinen. Der lateinische &#8230; <a href="http://www.eigentliches.com/2011/11/barocke-gartenkunst-in-hexametern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich auf meinem Weblog <a href="http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2011/11/09/renatus-rapinus-perfectus/" target="_blank">schon berichtete</a>, ist meine Mammutübersetzung der Hortorum Libri IV &#8211; der vier Bücher über Gärten &#8211; von <a href="http://www.newadvent.org/cathen/12648a.htm" target="_blank">René Rapin</a> seit kurzem fertig. Das Buch wird im Januar oder Februar als zweisprachige Ausgabe erscheinen. Der lateinische Text ist in der <a href="http://www.hs-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost17/Rapinus/rap_hor0.html" target="_blank">Bibliotheca Augustana</a> zu lesen.</p>
<p>Rapin fand neben seinen Aufgaben als Ordenspriester und Gymnasiallehrer noch Zeit, in lateinischer Sprache, im Stile <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vergil" target="_blank">Vergils</a>, zu dichten. Die Bücher über den Gartenbau entstanden als Antwort auf Vergils Bücher vom Landbau (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georgica" target="_blank">Georgica</a>) und beschreiben einerseits in klassischem Latein den barocken Gartenbau, sowohl das Aussehen wie die Arbeitsmethoden (und spannenderweise auch solche Dinge wie die erste hydraulische Pumpe &#8211; eine echte Anforderung in einer Sprache, die hierfür keine Wörter kannte). Andererseits schweift Rapin immer wieder in mythologische Gefilde ab. Dabei erfindet er, wie in seiner Zeit üblich, Sagen, die nur scheinbar antik sind, übernimmt aber auch viel von antiken Autoren, kleidet es nur in eigene Worte.</p>
<p>Die Entstehung der Rose aus einer kriegerischen Königin ist tatsächlich eine antike Sage, die Rapin besonders schön ausmalt.</p>
<blockquote><p>Das Gerücht behauptet – zu Unrecht &#8211; sie sei aus dem Stamme<br />
Der Amazonen. Doch Griechin war sie, Gesetze gab sie<br />
Dem Zweimeerland Korinth; ihr Ruhm flog durch griechische Städte<br />
Durch ihr Verdienst. Schon verlangte ganz Achaia die Nymphe<br />
Und verlangte nach Königen aus ihrem hohen Geblüte.<br />
Vor allen anderen aber gingen der Krieger Halesus<br />
Und der Isissohn Brias, der seiner Geburt sich rühmte<br />
Aus dem siebenarmigen Nil; mit seiner Doppelaxt kam auch<br />
Arcas und legte den Lorbeer und seine Kriegstrophäen,<br />
Die er siegreich auf Thebens Gefilden zuhauf errungen<br />
Hatte, in der nämlichen Hoffnung zu Füßen der Fürstin.<br />
Diese aber war eitel (die Eitelkeit kam von der Schönheit),<br />
Sagte: Erlangen dürft ihr mich nicht durch diese Künste,<br />
Denn um mich muß man kämpfen, nicht bitten. &#8211; Und sie erträgt nicht,<br />
Jene Beharrlichen anzuhören, und führt die Menge<br />
Und die bewaffneten Ältesten mit sich und schlüpft in den Tempel.<br />
Denn ein Tempel, geweiht dem Sonnengott und seiner Schwester<br />
Stand dort. &#8211; Die ganze Menge folgt ihren Schritten, zum Altar<br />
Kommt die Jungfrau und fleht zur Göttin um Schutz ihrer Reinheit.<br />
Sieh aber, wutentbrannt laufen herbei so Halesus wie Arcas<br />
Und der Isissohn Brias, und ein großer Teil ihrer Leute,<br />
Sie erbrechen die Türen, es kommt zum Kampf, und inmitten<br />
Tausend Waffen widersteht sie mit ihrem ganzen<br />
Volk, die Königin glüht vor Begeistrung, verjagt die Freier.<br />
Hatte nun ihre Kühnheit gepaart mit Keuschheit den Augen<br />
Größeres Feuer hinzugefügt, oder war ihre Schönheit,<br />
Die Rhodanthe völlig umfloß, in Waffen gestiegen -<br />
Da sie mit glutvollen Augen in herrlichem Licht erstrahlte,<br />
Staunte das Volk, und alle schrieen laut, eine Göttin<br />
Solle Rhodanthe sein, hinweg mit den großen Bildern<br />
Der Diana; sie stellten auf den Altar die Fürstin,<br />
Warfen Diana fort. Das Unrecht, das seiner Schwester<br />
Zugefügt war, bewegte des Bruders Gemüt, und rasend<br />
Schleuderte Phoebus schräge fallenden Lichtes Strahlen,<br />
Die verletzte Gottheit zu rächen. Durch dieses Leuchten<br />
Fühlt Rhodanthe erstmals vor ihrer Göttlichkeit Abscheu,<br />
Denn ihr Fuß wird gefesselt an den Altar und haftet<br />
An den Stein durchdringenden Wurzeln. Schon treibt sie grüne<br />
Zweige, ringt ihre Hände. Mutlos und schwach ist sie, aber<br />
Noch eine Königin; schicklich ist selbst die Art der Verwandlung.<br />
Schöne Blume ist sie, die einst so schöne Rhodanthe.<br />
Glücklich wäre sie, hätte man nie der göttlichen Ehren<br />
Oder so großer Liebe sie für würdig befunden.<br />
Aber das Volk, das wegen Dianas verletzter Hoheit<br />
In ein schreckliches Dornengestrüpp verwandelt wurde,<br />
Ist bereit, die Fürstin mit spitzen Geschossen zu schirmen.<br />
Brias wird zum Würmchen, Arcas zur Hummel, Halesus<br />
Wird zum Schmetterling, und sie bewahren die erste Liebe<br />
Zu der Blume, umschmeicheln die Rose durch häufiges Fliegen<br />
Unaufhörlich im Wettstreit, umkreisen die Duftende täglich.</p>
<p>© der Übersetzung: Claudia Sperlich</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.eigentliches.com/2011/11/barocke-gartenkunst-in-hexametern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
