Archiv für den 07. Februar 2010

Wider die Sprachverhunzung

Sonntag, 07. Februar 2010

Ich habe keine Geduld mehr mit Sprachverhunzern.
Jeder, der sich öffentliche in einer mir bekannten Sprache äußert mit dem Anspruch, diese Sprache in gebildeter, gepflegter Weise zu brauchen, muß damit rechnen, daß ich seine Grammatik- und Stilfehler bekanntgebe. Niemand erwarte Schonung!

Über falsche Imperativbildungen habe ich schon an anderer Stelle gemault. Komme mir da bitte keiner mit oberschlauen Bemerkungen über den Wandel der Sprache oder gar Dönnekens über ungebildete, aber herzergreifend gute Dichter! Es ist nichts dagegen zu sagen, in einer Sprache, die man nicht recht beherrscht, zu schreiben - im Gegenteil, das ist eine gute Art, sie zu lernen. Sehr viel aber ist dagegen zu sagen, wenn der dilettantische Autor sein Werk unkorrigiert als Literatur verkaufen will (was täglich geschieht) - und wenn er gar seine mangelnde Begabung als Genialität verkauft, indem er Menschen, die auf formale Mängel achten, als minderbemittelte Erbsenzähler hinstellt.

Ferner ist die Tatsache, daß Kitsch von einer großen Zahl Menschen gelesen wird, kein Argument für die Existenzberechtigung klebrig-triefender Machwerke. Wäre es ein Argument, so wäre auch das Vorhandensein von Mord zugleich seine Legitimierung.

Hugh, ich habe gesprochen.

Was gibt´s da EIGENTLICH Neues..??

Sonntag, 07. Februar 2010

Die geschätzte Leserschaft des Life-Style-Magazin “FHM” hat wie in jedem Jahr die
“100 unsexiest Woman of the Year” gekürt… :shock: (weiterlesen…)

Navigation des Tages: Aus der Kritik der praktischen Vernunft …

Sonntag, 07. Februar 2010

Guten Morgen, moin, moin und grüezi !

Heute hab ich mal Herrn Kant gebeten, uns mit den Sonntagsnavis zu versorgen. Macht er natürlich gerne, aber weil die Länge seiner Sätze doch eher beachtlich ist, mußte ich den Fließtext ausweichen, was aber der Leichtfüßigkeit seines Satzbaus keinen Abbruch tut :grin:

1) Weil aber eine praktische Regel der reinen Vernunft erstlich, als praktisch, die Existenz eines Objekts betrifft, und zweitens, als praktische Regel der reinen Vernunft, Notwendigkeit in Ansehung des Daseins der Handlung bei sich führt, mithin praktisches Gesetz ist, und zwar nicht Naturgesetz, durch empirische Bestimmungsgründe, sondern ein Gesetz der Freiheit, nach welchem der Wille, unabhängig von allem Empirischen, (bloß durch die Vorstellung eines Gesetzes überhaupt und dessen Form) bestimmbar sein soll, alle vorkommenden Fälle zu möglichen Handlungen aber nur empirisch, d. i. zur Erfahrung und Natur gehörig sein können; so scheint es widersinnisch, in der Sinnenwelt einen Fall antreffen zu wollen, der, da er immer so fern nur unter dem Naturgesetz steht, doch die Anwendung eines Gesetzes der Freiheit auf sich verstatte, und auf welchen die übersinnliche Idee des Sittlichguten, das darin in concreto dargestellt werden soll, angewandt werden könne.

Darüber könnt ihr ja mal nachdenken, oder ihr nehmt euch Kaffee oder Tee, da geht auch. :mrgreen:

Sylvia ;-)

Alternativnavis: leiden/ weise


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